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ZOLL-HH: Zollfahndung stellt Vermögenswerte in Höhe von 182.000 Euro sicher. Täter organisiert Geldwäsche aus der Haft heraus (FOTO)

22.04.2026 15:25 Uhr Zollfahndungsamt Hamburg

Hamburg (ots) - Einsatzkräfte des Zollfahndungsamtes Hamburg durchsuchten am Dienstag mehrere Objekte in Hamburg und Niedersachsen und sicherten zahlreiche Beweismittel und Vermögenswerte in Höhe von rund 182.000 Euro. Darunter eine Forderung gegen ein Pfandleihhaus auf Herausgabe eines verpfändeten Ford Shelby Cobra GT 500 im Wert von ca. 140.000 Euro sowie einen BMW im Wert von ca. 42.000 Euro, die beide aus illegalen Drogengeschäften stammen sollen. Die Fahrzeuge sollten über eine Online-Plattform verkauft werden.

Der vermeintliche Drahtzieher des Verkaufs ist kein Unbekannter, er verbüßt aktuell eine langjährige Haftstrafe. Er war Teil einer Tätergruppierung, die im Jahre 2023 in Raum Hamburg gemeinsam Handel mit ca. 1 Tonne Kokain betrieben hat. Die sechs Mitglieder der Bande erhielten Freiheitsstrafen zwischen 9 und 12 Jahren. Erst vor wenigen Monaten wurde das Urteil des Landgerichtes Hamburg endgültig rechtskräftig.

Im Zuge der damaligen illegalen Aktivitäten erwarben die Täter, mutmaßlich aus den Verkaufserlösen, mehrere hochpreisige Fahrzeuge. Eines der in Rede stehenden Fahrzeuge soll beim Drogenhandel als Tatfahrzeug gedient haben. Zum Zeitpunkt zurückliegender Ermittlungen konnten die Autos nicht aufgefunden werden. Neue Erkenntnisse ergaben, dass diese über eine Online-Plattform verkauft werden sollten.

Um den Verkaufsplan trotz des Gefängnisaufenthaltes zu organisieren, soll sich der Tatverdächtige aus dem Gefängnis heraus mit seinem privaten Umfeld vernetzt und Kontakt zu einem 34- Jährigen Mithäftling aufgenommen haben, der den Verkauf nach dessen Entlassung aus der Untersuchungshaft abwickeln sollte.

Die bei den Durchsuchungen gesicherten Verträge ergaben, dass der Ford Shelby nicht mehr gegenständlich sichergestellt werden kann, da er zwischenzeitlich an einen Pfandleiher verpfändet wurde. Der BMW und zahlreiche Beweismittel wurden bei den Maßnahmen am Dienstag sichergestellt.

Nils Gärtner, Leiter des Zollfahndungsamtes Hamburg teilte mit: "Inkriminiertes Vermögen aus dem Handel mit 1 Tonne Kokain sollte durch weitere illegale Aktivitäten gewaschen werden, was durch den hartnäckigen Einsatz der Ermittlerinnen und Ermittler verhindert wurde. Der Kampf gegen Geldwäsche spielt eine wichtige Rolle bei der Ermittlungsarbeit der Zollfahndung, denn kriminelles Verhalten darf sich nicht lohnen!"

Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt im Auftrag der Staatsanwalt Hamburg.

Rückfragen bitte an:

Zollfahndungsamt Hamburg -Pressestelle- Sieker Landstraße 13 22143 Hamburg

Susann Heße -Pressesprecherin- Telefon: +49 (0) 40 / 67571- 513 Mobil: +49 (0) 1511/ 0935972

Andreas Franke -stellv. Pressesprecher- Telefon: +49 (0) 40 / 67571- 609 Mobil: +49 (0) 173 / 7298139

Telefax: +49 (0) 40 / 67571 -201 E-Mail: presse@zfahh.bund.de Internet: www.zoll.de

Der Zoll auf X: @zoll_info Der Zoll auf LinkedIn: ?Der Zoll?

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/50367/6260587 OTS: Zollfahndungsamt Hamburg


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Zollfahndungsamt Hamburg
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