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Deutschland

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PP Ravensburg: Meldungen aus dem Bodenseekreis

23.04.2026 16:55 Uhr Polizeipräsidium Ravensburg

Bodenseekreis (ots) - Friedrichshafen

Passant bekommt Geld zugesteckt

Ein kurioser Vorfall hat am Mittwochabend kurz nach 21 Uhr in der Klosterstraße zu einem Polizeieinsatz geführt. Ein Passant meldete den Beamten, dass ihm ein Mann unvermittelt 150 Euro zugesteckt habe. Die Streife traf vor Ort auf einen 42-jährigen Mann, der sich in einem VW-Bus aufhielt. Der Mann stand deutlich unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln. Im und um das Fahrzeug stellten die Beamten weiteres Bargeld in druckfrischen Scheinen fest. Da die Herkunft von den insgesamt 1.000 Euro bislang ungeklärt ist, stellte das Polizeirevier Friedrichshafen das Bargeld sicher und hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen.

Friedrichshafen

Betrunkener Autofahrer ignoriert Polizeikontrolle

Eine Blutentnahme in einem Krankenhaus und die Beschlagnahme seines Führerscheins sind die Folgen der Trunkenheitsfahrt eines 28-Jährigen am frühen Donnerstagmorgen. Ein 28-jähriger Opel-Fahrer befuhr gegen 0.15 Uhr die Messestraße und passierte dabei eine Kontrollstelle der Polizei auf Höhe der Rheinstraße. Obwohl ihm die Beamten deutliche Handzeichen zum Anhalten gaben, ignorierte er diese und setzte seine Fahrt fort. Eine Streifenwagenbesatzung nahm daraufhin die Verfolgung auf und konnte den Wagen kurz darauf im Bereich der Ekkehardstraße stoppen. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten bei dem 28-Jährigen deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,8 Promille. Da der Mann keinen festen Wohnsitz im Deutschland besitzt, musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Dem Fahrer droht nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Friedrichshafen

Rücksichtsloses Drift-Manöver führt zu hohem Sachschaden

Einen Verkehrsunfall mit rund 50.000 Euro Sachschaden hat ein 21-jähriger Mercedes-Fahrer am Mittwochnachmittag gegen 14 Uhr in der Otto-Lilienthal-Straße verursacht. Der junge Mann befuhr einen Kiesparkplatz und driftete dort mit überhöhter Geschwindigkeit um die eigene Achse. Durch das Manöver wurden Kieselsteine gegen einen geparkten Audi geschleudert, an dem erheblicher Sachschaden entstand. Im Anschluss setzte der 21-Jährige seine Fahrt fort und bog erneut driftend auf ein angrenzendes Firmengelände ab. Dort verlor er die Kontrolle über seinen Wagen und kollidierte mit einem parkenden BMW. Während der Unfallaufnahme nahmen die Beamten deutlichen Alkoholgeruch bei dem Verursacher wahr. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 0,7 Promille, zudem verlief ein Drogentest positiv auf THC. Er musste die Polizisten zur Blutentnahme in ein Krankenhaus begleiten. Die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den 21-Jährigen ein.

Markdorf

Zwei Flugunfälle am Segelfluggelände

Zwei Ultraleichtflugzeuge sind am Donnerstagmorgen auf dem Segelfluggelände Markdorf bei der Landung verunglückt. Eine von Walldürn kommende Maschine sprang gegen 8.20 Uhr beim Aufsetzen auf der Landepiste mehrfach zurück in die Luft, woraufhin das Bugrad einknickte. In der Folge überschlug sich das Flugzeug und blieb auf dem Dach liegen. Ein Passagier im Alter 68 Jahren zog sich leichte Verletzungen und der Pilot im Alter von 70 Jahren schwere Verletzungen zu. Beide wurden vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Da an der Unfallstelle Kraftstoff austrat, war zudem ein Vertreter des Landratsamtes vor Ort. Nach der Bergung der Maschine, an der Sachschaden in Höhe von rund 150.000 Euro entstand, konnte der Flugbetrieb gegen 11 Uhr wieder aufgenommen werden. Kurz darauf ereignete sich ein weiterer Flugunfall an einem landenden Ultraleichtflugzeug. Bei der um kurz nach 11 Uhr von Donaueschingen kommenden Maschine knickte ebenfalls durch mehrfaches Aufsetzen das Bugrad ab. Der 64-jährige Pilot und sein 68-jähriger Passagier wurden hierbei nicht verletzt, der Sachschaden wird auf rund 30.000 Euro beziffert. Der Polizeiposten Flughafen hat jeweils die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde von den Ermittlern über beide Vorfälle in Kenntnis gesetzt.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Ravensburg Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit Luca Bosch Telefon: 0751 803-1010 E-Mail: ravensburg.pp.pressestelle@polizei.bwl.de https://www.polizei-ravensburg.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/138081/6261457 OTS: Polizeipräsidium Ravensburg


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Ravensburg
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