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Klimaschutz E10 und E20
https://ots.de/53DkGp
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Berlin (ots) - Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe)
begrüßt die heute im Bundestag getroffene Einigung zur Weiterentwicklung der
Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote). Insbesondere die
THG-Quotenfortschreibung über das Jahr 2030 hinaus und die deutliche Anhebung
der Anrechnungsobergrenze für Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse ist aus Sicht der
Branche ein wichtiges und richtiges Signal für mehr Klimaschutz im Verkehr,
Investitionssicherheit und für die Stärkung heimischer Wertschöpfungsketten.
"Mit der heutigen Einigung setzen CDU/CSU und SPD beim Klimaschutz im Verkehr
auf einen pragmatischen und realitätsnahen Ansatz, um die ambitionierten
Klimaziele im Verkehrssektor tatsächlich zu erreichen", betont Alois Gerig,
Vorsitzender des BDBe. Nachhaltige Biokraftstoffe leisten aktuell einen
unverzichtbaren Beitrag zur Treibhausgasminderung und stehen kurzfristig zur
Verfügung. Ihre stärkere Berücksichtigung im Rahmen der THG-Quote schafft die
Voraussetzungen dafür, die bisher ungenutzten Klimaschutzpotenziale effizient zu
nutzen und den Weg für weitere Kraftstoffalternativen zu ebnen. Sie ist zugleich
ein klares Bekenntnis zu den ländlichen Räumen und einer starken heimischen
Agrar- und Verarbeitungswirtschaft. "Gerade in Zeiten wirtschaftlicher und
geopolitischer Unsicherheiten wie derzeit durch den Iran-Krieg, ist es richtig,
auf Lösungen zu setzen, die ökologisch wirksam, technisch verfügbar und
wirtschaftlich sinnvoll sind. Bioethanol aus nachhaltig erzeugter heimischer
Biomasse wie Futtergetreide und Zuckerrüben verbindet Klimaschutz mit regionaler
Wertschöpfung und bietet damit auch Landwirtinnen und Landwirten verlässliche
Absatzperspektiven", erklärt Gerig. Gleichzeitig stärkt die Nutzung heimischer
Rohstoffe die Resilienz der Energieversorgung und reduziert Abhängigkeiten von
fossilen Energieimporten.
Bioethanol als Teil einer verlässlichen Transformationsstrategie
Klimapolitik im Verkehrssektor erweist sich aus Sicht des BDBe dann als
erfolgreich, wenn sie auf Technologieoffenheit, Versorgungssicherheit,
Praxistauglichkeit und Bezahlbarkeit basiert, für die eine verlässliche
Strategie nötig ist. Bioethanol und andere nachhaltig erzeugte Biokraftstoffe
sind ein zentraler Bestandteil einer solchen Transformationsstrategie. Sie
können sofort eingesetzt werden, bestehende Infrastruktur nutzen und die
CO2-Emissionen insbesondere der Bestandsflotte wirksam senken. "Die von der
Regierungskoalition zusätzlich auf den Weg gebrachte Flexibilisierung der
Schutzsortenregelung für E5-Benzin und die absehbare Einführung von E20 in
Europa werden diese Transformation weiter beschleunigen", so Gerig abschließend.
Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) vertritt
branchenübergreifend die Interessen seiner Mitgliedsunternehmen und -verbände,
deren Spektrum von der landwirtschaftlichen Produktion der Rohstoffe bis zur
industriellen Erzeugung und Weiterverarbeitung von Bioethanol und aller
Koppelprodukte reicht. Zu den Koppelprodukten zählen Futtermittel wie DDGS, CDS,
biogenes CO2, Gluten, Biomethan und organischer Dünger. Für
Kraftstoffanwendungen, für Getränke und Lebensmittel oder die chemische
Industrie wird unterschiedlich klassifiziertes Bioethanol aus Futtergetreide,
Zuckerrüben oder biogenen Abfall- und Reststoffen produziert. In Deutschland
enthalten die derzeit an Tankstellen angebotenen Benzinsorten zwischen 5 % und
10 % zertifiziert nachhaltiges Bioethanol.
Pressekontakt:
Christine Kroke
030 301 29 53-13
mailto:presse@bdbe.de
http://www.bdbe.de
http://www.e10tanken.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/73390/6261583
OTS: Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft e. V.
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