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Hamburg (ots) - Am 25.04.2026 führte die Bundespolizeiinspektion Hamburg
gemeinsam mit der Landespolizei Hamburg in der Zeit von 15:00 Uhr bis 23:00 Uhr
einen Schwerpunkteinsatz zur Gewaltprävention und zur Kontrolle des
Waffenverbots im ÖPNV rund um den Hamburger Hauptbahnhof durch.
"Die Kontrollen hatten das Ziel, einerseits das Dunkelfeld des Mitführens
gefährlicher Gegenstände aufzuhellen und andererseits die klare Botschaft zu
vermitteln, dass im Bahnverkehr (ÖPNV) Waffen jeglicher Art nichts zu suchen
haben!"
Über 40 Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Landespolizei Hamburg konnten
gemeinsam folgende Feststellungen erzielen:
- rund 560 Personenkontrollen/Durchsuchungen
- 12xSicherstellungen:(8xMesser,6x Reizstoffsprühgeräte, 100 gr.
Kokain)
- 6x Fahndungstreffer:(1x Haftbefehl, 5x Aufenthaltsermittlungen
der Staatsanwaltschaft nach Straftaten))
"Besondere Feststellungsergebnisse der Kontrollmaßnahmen:"
1. Ein polnischer Staatsangehöriger (m.37 Jahre) wurde verhaftet und der
U-Haftanstalt zugeführt; er wurde per Haftbefehl (verurteilt Verstoß
Waffengesetz) gesucht. Eine geforderte Geldstrafe in der Höhe von 2.000 Euro
wurde nicht gezahlt; der Gesuchte hat daher noch eine Ersatzfreiheitsstrafe von
20 Tagen zu verbüßen-
2. Ein algerischer Staatsangehöriger (m.28) wurde bei den Kontrollen mit einem
Einhandmesser und rund 100 Gr. vermutlich Kokain festgestellt und vorläufig
festgenommen. Es bestehen zwei Fahndungstreffer (Aufenthaltsermittlungen der
StA) wegen Eigentumsdelikten und der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts gegen
den Beschuldigten, Ziel ist die Zuführung des Mannes in die U-Haftanstalt;
zuständigkeitshalber über die Hamburger Polizei-
3. Feststellung eines türkischen Staatsangehörigen (m.20), Verdacht der
Urkundenfälschung (rumänische ID-Card) sowie Verdacht der Geldwäsche, 5.800 Euro
Bargeld durch die Bundespolizei beschlagnahmt, Ermittlungen dauern an-
Entsprechende Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren wurden durch die
eingesetzten Polizeibeamten eingeleitet Die Maßnahmen wurden durch
DB-Sicherheitsdienst- und Hochbahnmitarbeiter unterstützend flankiert.
"Die Bundespolizeiinspektion Hamburg und die Landespolizei Hamburg werden auch
zukünftig wiederkehrend und unangekündigt entsprechende Einsätze gemeinsam mit
ihren Verbundpartnern durchführen, um Verstöße konsequent zu ahnden und die
Bürgerinnen und Bürger weiter zu sensibilisieren."
"RC"
Hinweis: Es konnten nicht alle Messer fotografiert werden, daher nur 6 von 8
Messern auf dem Foto zu sehen. Auch ist nur ein Teil des beschlagnahmten
Bargeldes auf dem Foto der Collage zu sehen.
Rückfragen bitte an:
Pressesprecher
Polizeioberkommissar Rüdiger Carstens ("RC")
Mobil 0172/4052 741
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://x.com/bpol_nord
Bundespolizeiinspektion Hamburg
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OTS: Bundespolizeiinspektion Hamburg
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