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Hamburg (ots) - Einsatzkräfte der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift
Hamburg stellten insgesamt 690 Kilo Kokain mit einem Wert von über 14 Millionen
Euro in einer Lieferung mit Holzpellets aus Brasilien sicher und nahmen den
Inhaber der Empfängerfirma fest.
Der betroffene Container wurde bereits Anfang April aufgrund der Risikoanalyse
des Zolls in der Containerprüfanlage durchleuchtet, wobei Auffälligkeiten
festgestellt wurden. Säcke mit Holzpellets aus Brasilien sollten nach
Deutschland eingeführt werden. Bei der anschließenden Kontrolle fanden Zoll und
Polizei in der Ware versteckt insgesamt 690 Blöcke mit jeweils einem Kilogramm
Kokain. Der Marktwert des Kokains wird auf über 14 Millionen Euro geschätzt.
Bereits am Folgetag konnte der Inhaber der Empfängerfirma, ein 34- Jähriger
Deutsch-Pole, als mutmaßlicher Täter festgenommen werden, an den seine
Bestellung aus Brasilien ausgeliefert werden sollte.
Nils Gärtner, Leiter des Zollfahndungsamtes Hamburg, führt hierzu aus: "Die
Risikoanalyse des Zolls spielt eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung des
Kokainschmuggels, um verdächtige Container aus der Masse an Handelswaren in den
Seehäfen herauszufiltern. Hierdurch konnte auch in diesem Fall erfolgreich
verhindert werden, dass große Mengen illegaler Drogen in den Umlauf gelangen."
Die weiteren Ermittlungen führt die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift
Hamburg im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg.
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