|
Hamburg (ots) - Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion
Hamburg soll am 17.05.2026 gegen 16:37 Uhr ein Mann (Alter: 32 Jahre) eine Frau
(Alter: 31 Jahre) grundlos geschlagen und anschließend gegenüber eingesetzten
Bundespolizisten erhebliche Widerstandshandlungen geleistet haben.
Der Bundespolizei wurde gegen 16:41 Uhr eine körperliche Auseinandersetzung in
einer fahrenden S-Bahn (S1 in Richtung Poppenbüttel) gemeldet, sodass die
betroffene S-Bahn im S-Bahnhof Bahrenfeld angehalten worden ist.
Zwei ermittelte Zeugen sowie die Geschädigte gaben an, dass ein Mann während der
Zugfahrt grundlos mit der flachen Hand auf den Hinterkopf der Geschädigten
geschlagen haben soll. Im Vorfeld soll der Mann bereits lautstark in der S-Bahn
gepöbelt haben, sodass sich andere Bahnreisende wegsetzten. Die Geschädigte gab
an, den Täter nicht zu kennen. Sie erlitt durch den Schlag keine Verletzung.
Der deutsche Tatverdächtige konnte durch die eingesetzten Bundespolizisten auf
dem Bahnsteig im S-Bahnhof Bahrenfeld angetroffen und festgenommen werden. Bei
den Maßnahmen auf dem Bahnsteig beleidigte der Mann die Bundespolizisten mit
Worten und leistete erheblichen Widerstand, sodass er zu Boden gebracht und
gefesselt werden musste.
Zur Beweissicherung wurden die Tathandlungen durch die Bundespolizisten mittels
einer Bodycam aufgezeichnet. Es wurden durch die Widerstandshandlungen keine
Bundespolizisten verletzt.
Der wegen Gewaltdelikten bereits bekannte Mann wurde in Gewahrsam genommen und
dem Bundespolizeirevier Altona zugeführt. Bei einem Atemalkoholtest wurde ein
Promillewert von 1.89 ermittelt. Ein angeforderter Amtsarzt bestätigte die
Gewahrsamsfähigkeit. Nach ausreichender Beruhigung und Ausnüchterung wurde er
gegen 21:19 Uhr aus dem Gewahrsam entlassen.
Gegen den Beschuldigten wurden Strafverfahren wegen des Straftatverdachts
"Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte"
eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Ermittlungsdienst der
Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.
WL
Rückfragen bitte an:
Pressesprecher
Woldemar Lieder
Telefon: 0173-678 34 61
E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
https://x.com/bpol_nord
Bundespolizeiinspektion Hamburg
Wilsonstraße 49 - 53b
22045 Hamburg
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/70254/6276491
OTS: Bundespolizeiinspektion Hamburg
|