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Kreis Paderborn (ots) - (md) Am Dienstag, 3. Mai, führte die Paderborner Polizei
im gesamten Stadtgebiet Kontrollen von Rad-, E-Scooter-Fahrenden und sonstigen
Fahrenden von Elektro-Kleinstfahrzeugen durch und ahndete entsprechende
Verstöße. Mehrere Streifen waren unterwegs, auch zivile Kräfte und Einsatzkräfte
auf dem Fahrrad waren im Einsatz. Parallel fand Präventionsarbeit durch di4e
Verkehrssicherheitsberatung der Paderborner Behörde an ausgewählten
Örtlichkeiten statt, beispielsweise in Form von Bürgergesprächen,
Radfahrausbildungen und Pedelec-Trainings.
Insgesamt kam es zu 38 Verstößen sowohl von, als auch gegenüber der Zielgruppe,
die mit Verwarngeldern geahndet wurden und zur Fertigung von vier
Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Zwei Strafanzeigen schrieben die Beamten aufgrund
von Geschwindigkeitsverstößen.
Unter den 31 Radfahrenden, davon sieben Pedelec-Fahrende und 17
E-Scooter-Fahrende fuhren sechs Fahrende auf dem Gehweg oder anderen nicht
zugelassenen Verkehrsflächen. Dreimal kam es zur Missachtung von Rot zeigenden
Ampeln, achtmal zur Missachtung des Durchfahrtsverbots, unter anderem an der
Unterführung der Borchener Straße in Paderborn. Ein Scooter-Fahrer war ohne
Versicherungsschutz unterwegs.
Ein Kleinkraftrad kontrollierte die Polizei wurde am Lothringer Weg gegen 8.00
Uhr, als es vor einem Streifenwagen mit rund 70 Stundenkilometern unterwegs war.
Den 19 Jahre alten Paderborner erwartet ein Strafverfahren, unter anderem wegen
Fahren ohne Führerschein und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Die
Beamten stellten das Fahrzeug sicher.
Weitere Verstöße waren unter anderem das Fahren zu zweit auf einem E-Scooter und
das überfahren von Stoppschildern.
Kollegen einer Streifenwagenbesatzung führten abends an der Scharmeder Straße in
Paderborn-Elsen Geschwindigkeitskontrollen mittels Laser durch. Gegen 18.30 Uhr
fiel hierbei ein 15-jähriger Jugendlicher aus Paderborn mit seinem manipulierten
Scooter auf, der mit 32 Stundenkilometern gemessen wurde. Ein Strafverfahren
wurde eingeleitet.
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