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Rostock (ots) - Die Kriminalpolizei Rostock hat mehrere schwere Raubtaten zum
Nachteil eines 16-jährigen Rostockers aufgeklärt. Nach umfangreichen
Ermittlungen sowie Durchsuchungsmaßnahmen am gestrigen Vormittag konnte ein
23-jähriger deutscher Tatverdächtiger identifiziert werden.
Dem Rostocker wird vorgeworfen, im Zeitraum zwischen Februar und Mai 2025 in
mindestens fünf Fällen gezielt das spätere Opfer aufgesucht, bei den jeweiligen
Zusammentreffen körperlich angegriffen und in der Folge beraubt zu haben. Dabei
soll der Beschuldigte unter anderem Schlagwerkzeuge und weitere gefährliche
Gegenstände eingesetzt haben.
Nach bisherigen Erkenntnissen kannten sich der Tatverdächtige und der
Geschädigte bereits vor den Taten aus einem früheren Beschäftigungsverhältnis.
Am gestrigen Vormittag durchsuchten Einsatzkräfte der Kriminalpolizei Rostock
mit Unterstützung von Spezialkräften des Landeskriminalamtes
Mecklenburg-Vorpommern insgesamt vier Objekte, darunter die Wohnung des mehrfach
polizeibekannten Beschuldigten in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Im Zuge der
Maßnahmen konnten diverse gefährliche Gegenstände, mutmaßliche Tatmittel sowie
Teile des Raubgutes als Beweismittel sichergestellt werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock erließ das Amtsgericht Rostock
Haftbefehl gegen den 23-Jährigen. Der Beschuldigte wurde anschließend in eine
Justizvollzugsanstalt verbracht.
Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei Rostock dauern an.
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