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Kiefersfelden / Rosenheim (ots) - Die Bundespolizei hat am Samstag (6. Juni) bei
Grenzkontrollen nahe Kiefersfelden einen Afghanen und einen Rumänen verhaftet.
Die Männer wurden von verschiedenen Justizbehörden gesucht: Der eine unter
anderem aufgrund einer Verurteilung wegen Heroinhandels, der andere als dringend
Tatverdächtiger in einem Diebstahlsfall. Beide fanden sich am Wochenende im
Gefängnis wieder.
In einem Regionalzug, der zwischen Kufstein und Rosenheim verkehrt, trafen die
Bundespolizisten auf Höhe Kiefersfelden auf einen Migranten, der nicht über die
erforderlichen Einreisepapiere verfügte. Er musste den Beamten zur Rosenheimer
Dienststelle folgen. Dort stellte sich mithilfe seiner Fingerabdrücke heraus,
dass es sich um einen afghanischen Staatsangehörigen handelt, gegen den das
Amtsgericht in Rosenheim bereits im August 2025 wegen eines illegalen
Einreiseversuchs einen Strafbefehl mit einer Geldstrafe von 600 Euro erlassen
hatte. Weitere Justizschulden in Höhe von 1.700 Euro waren auf ein Urteil des
Amtsgerichts Frankfurt am Main zurückzuführen. Der Afghane war wegen des Handels
mit Heroin im Jahr 2021 zu der Geldstrafe verurteilt worden. Da der 42-Jährige
über keine finanziellen Mittel verfügte, musste er die ersatzweise festgesetzten
Freiheitsstrafen von 30 und 170 Tagen antreten. Wenige Tage vor Weihnachten wird
er demnach voraussichtlich wieder aus der Justizvollzugsanstalt Bernau entlassen
werden. Zwischenzeitlich wird er sich wohl mit dem Vorwurf des erneuten
illegalen Einreiseversuchs auseinanderzusetzen haben.
Mit einem italienischen Reisebus war ein rumänischer Staatsangehöriger auf der
A93 in Richtung München unterwegs. Nahe Kiefersfelden war die Fahrt für ihn mit
der Einreisekontrolle vorzeitig beendet. Bei der Überprüfung seiner Personalien
fanden die Bundespolizisten heraus, dass es sich bei dem 55-Jährigen um einen
dringend Tatverdächtigen handelt, dem ein Handtaschendiebstahl vorgeworfen wird.
Das Amtsgericht Nürtingen (Baden-Württemberg) hatte bereits 2022 einen
Untersuchungshaftbefehl erlassen, da der Mann flüchtig gewesen ist
beziehungsweise sich verborgen gehalten hat. Er wurde von der Rosenheimer
Bundespolizei in die Haftanstalt nach Traunstein gebracht.
Rückfragen bitte an:
Dr. Rainer Scharf
Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle
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Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6290152
OTS: Bundespolizeidirektion München
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