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Bundespolizeidirektion München: Wegen Heroinhandels und Diebstahls - Gesuchte Männer bei Grenzkontrollen gefasst / Afghane wohl bis kurz vor Weihnachten in Haft - Rumäne in Untersuchungshaft (FOTO)

8.06.2026 15:25 Uhr Bundespolizeidirektion München

Kiefersfelden / Rosenheim (ots) - Die Bundespolizei hat am Samstag (6. Juni) bei Grenzkontrollen nahe Kiefersfelden einen Afghanen und einen Rumänen verhaftet. Die Männer wurden von verschiedenen Justizbehörden gesucht: Der eine unter anderem aufgrund einer Verurteilung wegen Heroinhandels, der andere als dringend Tatverdächtiger in einem Diebstahlsfall. Beide fanden sich am Wochenende im Gefängnis wieder.

In einem Regionalzug, der zwischen Kufstein und Rosenheim verkehrt, trafen die Bundespolizisten auf Höhe Kiefersfelden auf einen Migranten, der nicht über die erforderlichen Einreisepapiere verfügte. Er musste den Beamten zur Rosenheimer Dienststelle folgen. Dort stellte sich mithilfe seiner Fingerabdrücke heraus, dass es sich um einen afghanischen Staatsangehörigen handelt, gegen den das Amtsgericht in Rosenheim bereits im August 2025 wegen eines illegalen Einreiseversuchs einen Strafbefehl mit einer Geldstrafe von 600 Euro erlassen hatte. Weitere Justizschulden in Höhe von 1.700 Euro waren auf ein Urteil des Amtsgerichts Frankfurt am Main zurückzuführen. Der Afghane war wegen des Handels mit Heroin im Jahr 2021 zu der Geldstrafe verurteilt worden. Da der 42-Jährige über keine finanziellen Mittel verfügte, musste er die ersatzweise festgesetzten Freiheitsstrafen von 30 und 170 Tagen antreten. Wenige Tage vor Weihnachten wird er demnach voraussichtlich wieder aus der Justizvollzugsanstalt Bernau entlassen werden. Zwischenzeitlich wird er sich wohl mit dem Vorwurf des erneuten illegalen Einreiseversuchs auseinanderzusetzen haben.

Mit einem italienischen Reisebus war ein rumänischer Staatsangehöriger auf der A93 in Richtung München unterwegs. Nahe Kiefersfelden war die Fahrt für ihn mit der Einreisekontrolle vorzeitig beendet. Bei der Überprüfung seiner Personalien fanden die Bundespolizisten heraus, dass es sich bei dem 55-Jährigen um einen dringend Tatverdächtigen handelt, dem ein Handtaschendiebstahl vorgeworfen wird. Das Amtsgericht Nürtingen (Baden-Württemberg) hatte bereits 2022 einen Untersuchungshaftbefehl erlassen, da der Mann flüchtig gewesen ist beziehungsweise sich verborgen gehalten hat. Er wurde von der Rosenheimer Bundespolizei in die Haftanstalt nach Traunstein gebracht.

Rückfragen bitte an:

Dr. Rainer Scharf

Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: www.bundespolizei.de | X: bpol_by

Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.x.com/bpol_by .

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6290152 OTS: Bundespolizeidirektion München


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion München
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