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Wiesbaden (ots) - 1.Zwei Polizeibeamte nach Widerstand verletzt, Wiesbaden,
Bahnhofstraße, Samstag, 20.06.2026, 22:25 Uhr
(zi) Am Samstagabend wurden eine 22-jährige Polizeibeamtin und ein 38-jähriger
Polizeibeamter bei einem tätlichen Angriff verletzt. Um 22:25 Uhr befanden sich
die Einsatzkräfte im Bereich des Wiesbadener Bahnhofs, als sie von einem
Fahrzeugführer angesprochen und um Hilfe ersucht wurden, da dieser Streit mit
seiner Beifahrerin hatte. Noch bevor sich die Beamten dem Sachverhalt näher
widmen konnten, befanden sie sich bereits in einer handgreiflichen
Auseinandersetzung, da die 17-jährige Beifahrerin plötzlich auf ihren
Lebensgefährten einschlug.
Um den Mann vor weiteren Schlägen zu schützen und die Frau festzunehmen, sollte
sie aus dem Auto geholt und festgenommen werden. Hierbei schlug und trat sie um
sich und traf dabei beide Polizisten im Gesicht. Die 22-jährige Polizeibeamtin
erlitt hierdurch eine Prellung ihrer Nase und der 38-jährige Polizist eine
Schürfwunde an der Stirn.
Nachdem es gelungen war, die 17-jährige festzunehmen, wurde sie für weitere
Maßnahmen auf ein nahegelegenes Polizeirevier verbracht. Nachdem sie sich nach
einiger Zeit wieder beruhigt hatte, wurde sie nach Abschluss der polizeilichen
Maßnahmen von der Dienststelle entlassen. Sie muss sich jetzt in dem gegen sie
eingeleiteten Ermittlungsverfahren wegen Widerstands und tätlichem Angriff
verantworten.
Beide verletzten Polizisten konnten nach ambulanter Behandlung in einem
Wiesbadener Krankenhaus ihren Dienst fortsetzen.
2.Mit Pfefferspray attackiert und beraubt, Wiesbaden, Kleine Schwalbacher
Straße, Freitag, 19.06.2026, 19:00 Uhr
(zi) Am Freitagabend wurde ein 14-jähriger Wiesbadener Opfer eines Raubüberfalls
in der Kleinen Schwalbacher Straße.
Nach Angaben des Geschädigten war dieser gegen 19:00 Uhr gemeinsam mit seinem
18-jährigen Begleiter zu Fuß in der Kleinen Schwalbacher Straße unterwegs, als
beide auf eine Gruppe von fünf bis sechs Jugendlichen trafen.
Diese besprühten die Geschädigten unvermittelt mit Pfefferspray und hielten
ihnen zudem drohend einen Schlagstock vor. Im weiteren Verlauf entrissen die
Täter dem 14-jährigen seinen Rucksack und flüchteten zu Fuß in unbekannte
Richtung. Durch die Attacke wurden beide Geschädigte leicht verletzt und begaben
sich selbstständig zur Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus, von wo aus
man die Polizei verständigte.
Die drei Haupttäter werden als männlich, ca. 14 - 16 Jahre alt, ca. 170 - 175 cm
groß mit südländischem Phänotyp beschrieben. Einer der Täter habe zudem schwarze
Locken gehabt, sei mit einer schwarzen kurzen Hose, schwarzem T-Shirt und einer
Basecap bekleidet gewesen. Ein weiterer Tatbeteiligter trug ein helles T-Shirt,
eine kurze helle Hose und wies ein auffälliges Hautbild mit Akne im Gesicht auf.
Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt
Zeugenhinweise unter der 0611/345-0 entgegen. Aufgrund der Tatörtlichkeit und
der Uhrzeit ist davon auszugehen, dass mehrere Personen auf die Situation
aufmerksam geworden sind.
3.Trickbetrüger erfolgreich
Wiesbaden - Kostheim, Freitag, 19.06.2026, 14:00 - 18:45 Uhr
(zi) Am Freitagnachmittag wurde ein 92-jähriger Wiesbadener Opfer eines
Schockanrufs.
Die Betrüger kontaktierten den Mann mehrfach telefonisch und gaben sich als
Polizeibeamte aus. Sie spiegelten dem Geschädigten vor, dass ein naher
Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine vermeintliche
Haftstrafe abzuwenden, müsse nun umgehend eine Kaution gezahlt werden.
Durch den massiven psychischen Druck glaubte der Mann den Anrufern und händigte
zu einem späteren Zeitpunkt einem unbekannten männlichen Abholer eine größere
Menge Bargeld aus.
Erst nach der Übergabe des Geldes flog der Betrug auf und die echte Polizei
wurde über den Vorfall informiert.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen und bittet Zeuginnen
und Zeugen des Vorfalls, sich unter der Telefonnummer 0611-345-0 zu melden.
Bei den "Schockanrufen" erzeugen die rhetorisch äußerst geschickt agierenden
Kriminellen bedrohliche Szenarien, um an das Geld ihrer Opfer zu kommen. Das
Spiel mit den Emotionen dient nur einem Zweck - es soll die Opfer dazu
veranlassen, ihre Skepsis zurückzustellen und den Betrügern auf den Leim zu
gehen. Bei den Übergabemodalitäten sind der Phantasie der Täter keine Grenzen
gesetzt. Grundsätzlich gilt: In Deutschland wird eine Behörde von Ihnen niemals
eine Kautionszahlung per Telefon verlangen! Beenden Sie solche Gespräche immer
sofort, legen Sie auf und wählen anschließend den Notruf 110!
4.Gefährliche Körperverletzung durch Flaschenwurf Wiesbaden - Delkenheim,
Landsberger Straße, Samstag, 20.06.206, 21:35 Uhr
(zi) Am Samstagabend wurde ein 72-jähriger Wiesbadener Opfer einer gefährlichen
Körperverletzung durch einen Flaschenwurf.
Um 21:35 Uhr saß der Geschädigte im eigenen Vorgarten, als er unvermittelt von
einer geworfenen Flasche am Kopf getroffen wurde. Durch den Wurf erlitt der
ältere Mann eine Platzwunde und musste zur medizinischen Versorgung in ein
nahegelegenes Krankenhaus verbracht werden.
Durch den Geschädigten konnte zu den unbekannten Tätern lediglich angegeben
werden, dass es sich um drei Jugendliche im Alter von 16 - 18 Jahre handeln
solle, welche ca. 170 - 180 cm groß waren. Einer der Täter sei zudem komplett in
weiß gekleidet gewesen.
Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern verlief erfolglos. Die Polizei
hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bittet
Zeuginnen und Zeugen des Vorfalls, sich telefonisch unter der 0611-345-0 zu
melden.
5.Autokorso nach Deutschlandspiel
Wiesbaden, Schwalbacher Straße / Rheinstraße, Sonntag, 21.06.2026, 00:15 - 01:45
Uhr
(zi)In der Nacht auf Sonntag kam es nach dem Ende des WM-Fußballspiels
Deutschland gegen die Elfenbeinküste gegen 00:15 Uhr in der Schwalbacher Straße
zur Bildung eines Autokorsos.
Etwa 300 Fahrzeuge und ungefähr 100 Schaulustige blockierten die Schwalbacher
Straße, wobei trotz ausgelassener Stimmung Pyrotechnik gezündet wurde.
Durch die eingesetzten Polizeikräfte mussten Maßnahmen zur Verkehrsregelung
getroffen werden. Im Rahmen der polizeilichen Kontrollen nahmen die Beamten
einen Mann fest, der einen Schlagstock einsatzbereit mit sich führte. Gegen ihn
wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. Gegen 01:45 Uhr löste sich
der Autokorso auf und der Verkehr konnte wieder freigegeben werden.
6.Gemeinsame Kontrollen "Sicheres Wiesbaden", Samstag, 20.06.2026, 19:00 Uhr bis
Sonntag, 21.06.2026, 03:00 Uhr
(zi) Auch an diesem Wochenende führte die Landespolizei zusammen mit Kräften der
Hessischen Bereitschaftspolizei und der Stadtpolizei wieder gemeinsam
Kontrollmaßnahmen im Rahmen der Konzeption "Sicheres Wiesbaden" durch.
Insbesondere die Reisinger Anlagen, der Luisenplatz sowie das Liliencarre
bildeten diesmal einen Schwerpunkt der polizeilichen Kontrollmaßnahmen. Darüber
hinaus wurden Fußstreifen in der Fußgängerzone durchgeführt. Außerdem
unterstützen die Kräfte die Wiesbadener Polizeireviere bei anfallenden
Aufträgen.
Insgesamt konnten im Rahmen der Maßnahmen 37 Personen angetroffen und
kontrolliert werden.
Hierbei konnten durch die eingesetzten Kräfte bei einer der kontrollierten
Personen ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt und ein
entsprechendes Strafverfahren eingeleitet werden. Eine weitere Person wurde mit
einem Haftbefehl gesucht und der nächstgelegenen Justizvollzugsanstalt
zugeführt. Ansonsten kam es im Rahmen der Kontrollen zu keinen besonderen
Vorkommnissen.
Auch in Zukunft werden die Landespolizei und die Stadt Wiesbaden weitere
gemeinsame Kontrollmaßnahmen durchführen, um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu
erhöhen und für diese ansprechbar zu sein.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Westhessen
Polizeidirektion Wiesbaden
Kommissar vom Dienst
Telefon: (0611) 345-2042
E-Mail: KvD.Wiesbaden.ppwh@polizei.hessen.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/11815/6298691
OTS: Wiesbaden (KvD) - Polizeipräsidium Westhessen
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