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Erfurt (ots) - Wer unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen ein Fahrzeug
führt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Das Risiko als
Fahrerin oder Fahrer schwer verletzt zu werden, tödlich zu verunglücken oder
einen Unbeteiligten in einen Unfall zu verwickeln, ist berauscht um ein
Vielfaches höher als im nüchternen Zustand.
Vier Menschen verstarben im Jahr 2025 in Thüringen nach Verkehrsunfällen, bei
denen Fahrzeugführer Alkohol oder andere berauschende Mittel konsumiert hatten.
Schwer verletzt wurden 144 Personen, leichte Verletzungen erlitten 424.
Dies war für die Thüringer Polizei Anlass genug, sich in der vergangenen Woche
an einer europaweiten Kontrollaktion von ROADPOL zu beteiligen. Dabei wurde ein
besonderer Fokus auf Alkohol- und Drogenverstöße im Straßenverkehr gelegt.
Vom 15. bis 21. Juni 2026 war die Thüringer Polizei mit knapp 700 Beamtinnen und
Beamten landesweit an über 100 Kontrollstellen im Einsatz sein.
Die Thüringer Polizei kontrollierte insgesamt 3.429 Fahrzeugführerinnen und
Fahrzeugführer und stellte dabei u.a. 78 Alkohol- und 62 Drogenverstöße fest.
Darüber hinaus wurde gegen 17 Personen eine Strafanzeige wegen Fahren ohne
Fahrerlaubnis erstattet.
Ziel der Kontrollen war es, gefährliches Verhalten konsequent zu unterbinden und
gleichzeitig präventiv aufzuklären. An diese Stelle sei angemerkt: Die Polizei
führt nicht nur in Aktionswochen Verkehrskontrollen durch. Wer unter Alkohol-
oder Drogeneinfluss fährt, riskiert nicht nur sein eigenes Leben. Die Thüringer
Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, Verantwortung zu übernehmen und
stets nüchtern zu fahren. So kann jeder zur Sicherheit auf unseren Straßen
beitragen.
Rückfragen bitte an:
Thüringer Polizei
Landespolizeidirektion
Pressestelle
Telefon: 0361 57431 5020
E-Mail: pressestelle.lpd@polizei.thueringen.de
Landeseinsatzzentrale
Telefon: 0361 / 662 700 777
http://www.polizei.thueringen.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/125951/6299521
OTS: Landespolizeidirektion Thüringen
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