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Viersen (ots) - Eine 17-jährige E-Scooter-Fahrerin ist bei einem Unfall am
Dienstagmorgen in Viersen leicht verletzt worden. Die junge Viersenerin war auf
dem Geh- und Radweg des Willy-Brant-Rings aus Richtung Körnerstraße kommend in
Richtung Petersstraße unterwegs. Ein 64-jähriger Viersener fuhr mit seinem Auto
auf dem Willy-Brandt-Ring in Richtung Körnerstraße. Er wollte nach rechts in den
Hoserkirchweg einbiegen. Weil er sah, dass an der Fußgänger- und Radfahrerfurt
am Hoserkirchweg eine Mutter mit ihren Kindern stand, um den Hoserkirchweg zu
Fuß in Richtung Körnerstraße zu überqueren, hielt er kurz an, um festzustellen,
ob sie die Straße betreten würden. Das taten sie nicht, denn die Fußgängerampel
zeigte für sie bereits rot. Als der Autofahrer sicher war, dass sie nicht gehen
würden, fuhr er wieder an. In der Zeit war aber die E-Scooter-Fahrerin aus der
Gegenrichtung herangekommen. Sie deutete nach eigenen Angaben das Verhalten des
Autofahrers falsch - ihr sei das Rotlicht bewusst gewesen, sie habe aber
gedacht, der Autofahrer würde sie trotzdem fahren lassen, deshalb sei sie trotz
der roten Ampel weitergefahren. Erschwerend kommt für die 17-Jährige - oder
genauer gesagt: ihre Eltern - hinzu, dass der Versicherungsschutz des E-Scooters
abgelaufen war. Er hatte noch das grüne 2025-er Kennzeichen, das immer nur bis
zum 28. Februar des Folgejahres gilt. Damit bekommt nicht nur die junge Frau
eine Anzeige als Unfallverursacherin und wegen des Fahrens ohne
Versicherungsschutz, sondern auch die Mutter als Halterin des E-Scooters, weil
sie den Versicherungsschutz nicht am 1. März erneuert und trotzdem zugelassen
hat, dass sich ihre Tochter mit dem Scooter in den Straßenverkehr begibt. /hei
(484)
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