|
Oberbergischer Kreis (ots) - Zurzeit gehen vermehrt Anrufe auf der
Einsatzleitstelle ein - kreisweit versuchen Betrüger mit Schockanrufen die
Angerufenen, meist ältere Personen, um ihr Erspartes zu bringen.
Eine weinende Stimme am Telefon ... Ein schwerer Verkehrsunfall wird
geschildert, bei dem jemand getötet wurde. Dieses Schreckensszenario lässt die
meisten Menschen, die einen solchen Anruf erhalten, nicht kalt.
Ist das etwa echt? Ist das mein Kind am anderen Ende der Leitung? Die Gedanken
fangen an zu kreisen und prompt erklingt eine seriöse, ruhige Stimme am Telefon
- oft ein angeblicher Polizist. Die Manipulation und das Schreckensszenario
werden weiter gesponnen. Der falsche Beamte spricht von Untersuchungshaft,
Kaution und hohen Summen, die aufgebracht werden müssen.
Es kommt immer wieder vor, dass Menschen den Anrufern Glauben schenken und ihnen
teilweise all ihr Erspartes aushändigen.
Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche und rät:
- Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen, Freunden und Bekannten über
diese perfide Masche. Der beste Schutz vor den Betrügern ist
Aufklärung und Sensibilisierung.
- Seien Sie misstrauisch bei Anrufen, in denen Geldforderungen
gestellt werden, insbesondere wenn die Anrufer Druck ausüben
oder eine emotionale Notlage ausnutzen.
- Beenden Sie das Telefonat und informieren Sie sofort die Polizei
über die 110.
- Versuchen Sie, die betreffende Person selbst zu erreichen, um
die Angaben zu überprüfen.
- Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre
Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte
Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei,
Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.
Rückfragen von Pressevertretern bitte an:
Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis
Telefon: 02261 8199-1211
E-Mail: pressestelle.gummersbach@polizei.nrw.de
https://oberbergischer-kreis.polizei.nrw/
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/65843/6301304
OTS: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis
|