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Bad Reichenhall (ots) - Bei der Kontrolle eines Reisebusses mit österreichischer
Zulassung hat die Bundespolizeiinspektion Freilassing am Mittwochabend (24.
Juni) insgesamt 34 Langwaffen sichergestellt. Gegen 34 Personen wurden
Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Waffengesetz
eingeleitet.
Gegen 22:45 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei Freilassing im
Stadtgebiet Bad Reichenhall einen voll besetzten Reisebus mit österreichischer
Zulassung. Zuvor hatte der Bus die Grenze über die B 21 passiert. Den geschulten
Augen der dort vor Ort befindlichen Beamten, war im Vorbeifahren im Fahrgastraum
ein gewehrähnlicher Gegenstand aufgefallen, weshalb dem Reisebus gefolgt wurde,
um ihn anzuhalten und eine Kontrolle durchzuführen.
Im Reisebus befanden sich rund 50 österreichische Staatsangehörige aus
verschiedenen Schützenkompanien. Die Gruppe befand sich auf der Rückreise von
einem Priesterjubiläum in Salzburg in das Tiroler Pillerseetal.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten dann insgesamt 34 Karabiner der
Hersteller Mauser und Mannlicher fest, von denen die Masse zugriffsbereit im Bus
transportiert wurden. Die Waffen befanden sich unter anderem in den
Gepäckablagen sowie zwischen den Knien einzelner Reisender.
Da von den Businsassen die erforderlichen waffenrechtlichen Dokumente,
insbesondere Europäische Feuerwaffenpässe oder entsprechende Erlaubnisse, nicht
vorgelegt werden konnten, wurden die Waffen durch die Bundespolizei
sichergestellt und in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Traunstein
Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt 6.800 EUR erhoben.
Gegen insgesamt 34 Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts von
Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet. Zudem ergab sich in mehreren
Fällen der Verdacht von Ordnungswidrigkeiten.
Die Bundespolizeiinspektion Freilassing weist in diesem Zusammenhang darauf hin,
dass beim grenzüberschreitenden Transport von Schusswaffen die jeweils geltenden
waffenrechtlichen Vorschriften sowie die erforderlichen Dokumentations- und
Mitführpflichten zu beachten sind.
Rückfragen bitte an:
Elisabeth Sklorz
Telefon: 08654 7706-105
Fax: 08654 7706-199
E-Mail: bpoli.freilassing.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Die Bundespolizeiinspektion Freilassing gewährleistet die Sicherheit
in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting und
Mühldorf.
Sie ist an 21 Grenzübergängen und einer Grenzlänge von insgesamt 225
Kilometer zuständig. Ferner fallen 72 Bahnhöfe und Haltepunkte in den
Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion mit einem
Personalbestand von knapp 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Neben dem Inspektionssitz
in Freilassing besteht ein weiterer Standort beim Bundespolizeirevier
in Mühldorf am Inn.
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6302263
OTS: Bundespolizeidirektion München
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