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Lübeck (ots) - Vom 17.07.2026 bis zum 26.07.2026 findet die 137. Travemünder
Woche statt. Um einen sicheren Ablauf des großen Sport- und Familienfestes zu
gewährleisten, zeigt die Polizei wie auch in den Vorjahren auf dem und rund um
das Veranstaltungs- gelände deutlich verstärkte Präsenz. Wie im letzten Jahr
herrscht auf dem gesamten Areal der Travemünder Woche ein Waffen- und
Messerverbot. Die Polizei weist daraufhin, dass das Überfliegen von
Veranstaltungsflächen und Einsatzorten mit Drohnen jeglicher Art nicht erlaubt
ist.
Polizeiliche Präsenz und Ansprechbarkeit
Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei aus Eutin begleiten die Beamten der
Polizeidirektion Lübeck die Segelsportveranstaltung mit einer deutlich erhöhten
Präsenz. Das Wasserschutzpolizeirevier Am Leuchtenfeld dient für alle
Besucherinnen und Besucher der Travemünder Woche als zentrale Anlaufstelle.
Dezentral können sich die Gäste bei Bedarf an die Fuß- und Präsenzstreifen
wenden. Ferner ist der Kommunale Ordnungsdienst der Hansestadt Lübeck bei
Anliegen der Bürgerinnen und Bürger im Bereich der Konzertmuschel am
Brügmanngarten erreichbar. Im Falle des Bedarfs gesundheitlicher Versorgung sind
die Sanitätsdienste an der Strandpromenade in Höhe der Straße Am Brügmanngarten
und am Zugang zur Nordermole zu finden.
Zu Wasser sorgen die Experten der Wasserschutzpolizei für Sicherheit
Ob auf der Trave oder der Lübecker Bucht: Es gilt ständige Vorsicht und
gegenseitige Rücksicht. Um Unfälle oder Gefahrensituationen zu vermeiden, halten
sich verantwortungsvolle Wassersportler, Bootseigner, Seglerinnen und Segler an
vorgegebene Geschwindigkeiten, an das Rechtsfahrgebot im stark frequentierten
Fahrwasser und sie treten ihre Fahrt ohne den Einfluss von Alkohol, Drogen oder
Medikamenten an. Die Beamten der Wasserschutzpolizei in Travemünde werden die
Einhaltung der Vorschriften im Rahmen von Kontrollen überprüfen.
Badegäste, Schwimmerinnen und Schwimmer können insbesondere auch zu ihrer
eigenen Sicherheit beitragen, in dem sie sich innerhalb der betonnten
Badegebiete aufhalten und nicht verbotswidrig durch das Fahrwasser der Trave
schwimmen. Auf diese Weise können sie die Gefahr einer Kollision mit einem Boot,
einem Schiff, einer Fähre oder allen anderen Wassersportlern vermeiden.
Waffen- und Messermitführverbot
"Kein Ort für Messer!" Waffen, Messer jeglicher Art, unabhängig von der
Klingenlänge, oder sonstige gefährliche Gegenstände sind auf dem gesamten
Veranstaltungsgelände, an den Bahnhöfen, in Bussen und Zügen grundsätzlich nicht
erlaubt. In enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei und dem Kommunalen
Ordnungsdienst der Hansestadt Lübeck wird die Polizeidirektion Lübeck das
Messerverbot im Rahmen von Kontrollen überprüfen.
Verstöße werden konsequent mit einem Bußgeld geahndet oder bei entsprechenden
Delikten mit Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein Strafverfahren
eingeleitet. In Bussen, Bahnen, Haltestellen und Bahnhöfen und auch auf dem
Veranstaltungsgelände weisen mehrsprachige Hinweisplakate der Landespolizei
Schleswig-Holstein auf das Verbot hin. "Die Polizei wünscht sich wie in den
Vorjahren eine friedliche Travemünder Woche, dort haben Waffen oder Messer
nichts verloren".
Drohnenverbot
Das Überfliegen der Veranstaltungsflächen oder Einsatzstellen an Land und auf
dem Wasser mittels Drohnen ist für Privatpersonen und Gewerbetreibende alleine
aufgrund des Verletzungsrisikos grundsätzlich nicht erlaubt. Dieses Verbot gilt
auch für das Überfliegen der Travemündung zwischen Travemünde und dem Priwall.
Der Verstoß gegen die Vorgaben des Luftverkehrsgesetzes stellt eine
Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einem erheblichen Bußgeld geahndet werden.
Hinweise zum Jugendschutz und Einlass auf den Veranstaltungsflächen Das
Jugendamt und der Kommunale Ordnungsdienst der Hansestadt Lübeck kümmern sich um
die Belange des Jugendschutzes und werden dabei im Bedarfsfall von der Polizei
unterstützt. Mit Blick auf das Mindestalter bei Teilnahme an einzelnen
Veranstaltungen gelten neben den Richtlinien des Jugendschutzes auch die vom
Veranstalter erstellten individuellen Regularien. Besucherinnen und Besucher
sollten sich vorab hierzu informieren.
Informationen zur Anreise und zum Parken
Aufgrund der zu erwartenden hohen Besucheranzahl und begrenzter
Parkmöglichkeiten in Travemünde bittet die Polizei die Besucherinnen und
Besucher, möglichst die öffentlichen Verkehrsmittel für die Anreise zur
Travemünder Woche zu nutzen. Während des Veranstaltungszeitraums erweitert der
ÖPNV das Serviceangebot. Informationen zu zusätzlichen Fahrten sowie erweiterten
Abfahrtszeiten können kostenfrei unter www.travemuender-woche.com sowie
www.luebeck.de abgerufen werden.
Gäste, die mit dem PKW anreisen, werden dringend gebeten, ausschließlich die
ausgewiesenen Parkplätze zu nutzen, nicht verbotswidrig zu parken und
Rettungswege unbedingt freizuhalten. Die Kaiserallee wird komplett als
Einbahnstraße in Fahrtrichtung "Helldahl" eingerichtet. In der gesamten Straße
Am Leuchtenfeld ist das Parken verboten. Der Bereich wird für Einsatzfahrzeuge
der Polizei vorgehalten.
Die Polizeidirektion Lübeck freut sich auf eine sportliche und friedliche 137.
Travemünder Woche.
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
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OTS: Polizeidirektion Lübeck
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