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Giessen (ots) - Gießen - Am Samstagmorgen (25. Juli) gegen 06:00 Uhr gerieten
ein 30-jähriger Tatverdächtiger und ein 33-Jähriger Geschädigter zunächst in
einer Gießener Bar in der Ludwigstraße in verbale Streitigkeiten, welche kurz
darauf in eine körperliche Auseinandersetzung in Form von gegenseitigen Tritten
und Schlägen vor dem Ausgang der Bar überging. Nachdem die beiden Männer
zunächst von Zeugen getrennt wurden, verließen beide die Tatörtlichkeit in
Richtung Liebigstraße. Nach derzeitigem Ermittlungsstand setzte sich die
Auseinandersetzung jedoch im Bereich der Hausnummer 70 fort, in deren Verlauf
der 30-Jährige Tatverdächtige dem 33-jährigen Opfer mittels eines spitzen
Gegenstandes mehrfach im Bereich des Halses und Kopfes attackierte. Der
33-Jährige wurde daraufhin mit schweren, jedoch nicht lebensgefährlichen
Verletzungen umgehend in einem Gießener Krankenhaus behandelt.
Der Tatverdächtige flüchtete in der Folge zunächst unerkannt vom Tatort, konnte
jedoch im Rahmen intensiver Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen am Montagabend
(27. Juli) lokalisiert und von Einsatzkräften in Gießen festgenommen werden.
Nachdem der 30-jährige Tatverdächtige am heutigen Dienstag (28. Juli) dem
zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Gießen vorgeführt wurde, erließ dieser
auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen Haftbefehl wegen des Verdachts des
versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Der
Tatverdächtige befindet sich nunmehr in einer hessischen Justizvollzugsanstalt.
Die umfangreichen Ermittlungen zum genauen Tatablauf sowie den Hintergründen der
Tat dauern an. Darüber hinausgehende Auskünfte können aufgrund dessen derzeit
nicht erteilt werden.
Volker Bouffier, Staatsanwalt und stellvertretender Pressesprecher der
Staatsanwaltschaft Gießen
Friederike Morello, Polizeihauptkommissarin und Pressesprecherin des
Polizeipräsidiums Mittelhessen
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