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Konstanz (ots) - Sie sind ein beliebtes Mitbringsel von vielen Festen: mit
Helium gefüllte Luftballone. Bei aller Freude an den Ballonen bergen diese im
Zusammenhang mit elektrischen Leitungen jedoch auch ein nicht unerhebliches
Risiko.
Treten metallbeschichtete Kunststoffballone beispielsweise mit der 15.000 Volt
führenden Oberleitung an Bahnanlagen in Kontakt, können Kurzschlüsse zu
Stromausfällen und Bränden führen oder gar schwere Verletzungen verursachen. Ein
Kurzschluss birgt ein erhebliches Risiko, da sich die freiwerdende Energie durch
einen Lichtbogen entladen kann, was für Personen in unmittelbarer Nähe die
Gefahr eines Stromschlags bedeutet. Dafür ist der unmittelbare Kontakt zwischen
Leitung, Ballon und Besitzer nicht erforderlich, um ein Gefahrenpotential
festzustellen - die Nähe reicht bereits aus.
Die Bundespolizeiinspektion Konstanz bittet in diesem Zusammenhang ausdrücklich,
in der Nähe von Oberleitungen, gerade beim Überqueren von Bahnübergängen,
besondere Achtsamkeit walten zu lassen. Ballone sollten nahe bei sich getragen
und vor dem Wegfliegen gesichert werden. Gerade im Hinblick auf zahlreiche Feste
in der Bodenseeregion und im Umland, wie das anstehende Seenachtfest, kommt
diesem Thema eine besondere Bedeutung zu.
Rückfragen bitte an:
Enrico Kuhn
Bundespolizeiinspektion Konstanz
Pressestelle
Telefon: 07531 1288 - 1014 (zentral: -0)
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