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Rhein-Sieg-Kreis (ots) - Während der europaweiten Aktionswoche "Speed" des
Polizei-Netzwerks ROADPOL führte die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis am Donnerstag
(06. August) umfassende Geschwindigkeitskontrollen durch. Ziel dieser
länderübergreifenden Maßnahmen ist es, die Zahl der Verkehrsunfallopfer in
Europa zu reduzieren.
Über 20 Polizistinnen und Polizisten überwachten ab 6 Uhr morgens den Verkehr in
Siegburg, Troisdorf, Sankt Augustin, Hennef und Eitorf. Bis zum Mittag stellten
sie mehr als 120 Geschwindigkeitsverstöße fest und ahndeten diese. Knapp 40
dieser Delikte führten zu Ordnungswidrigkeitenverfahren, von denen fünf
wahrscheinlich ein Fahrverbot nach sich ziehen.
Ein 57-jähriger Autofahrer lieferte um 10:15 Uhr in Eitorf den Grund für die
Kontrollen: Er fuhr innerhalb der Ortschaft mit 100 km/h. Zum Vergleich: Bei
erlaubten 50 km/h hätte er nach 25 Metern gestoppt. Bei 100 km/h wäre sein BMW
an dieser Stelle noch 87 km/h schnell und erst nach 100 Metern zum Stillstand
gekommen. Doppelte Geschwindigkeit bedeutet nicht doppelten, sondern vierfachen
Bremsweg!
Der Fahrer muss nun mit einem Fahrverbot, einem hohen Bußgeld und Punkten in
Flensburg rechnen. Er ist jedoch nicht allein: An derselben Stelle mussten die
Polizisten zwei weitere Fahrer mit 82 und 76 km/h stoppen.
Die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis wird weiterhin an den europaweiten Aktionswochen
mit wechselnden Themen teilnehmen. #leben (Bi)
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