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Recklinghausen (ots) - Überhöhte Geschwindigkeit gehört nach wie vor zu der
größten Gefahr im Straßenverkehr und kann besonders schwere Folgen haben.
Deshalb hat sich die Polizei Recklinghausen in der vergangenen Woche (3. August
- 9. August) an der europaweiten "Operation Speed" beteiligt und an
verschiedenen Orten im Kreis Recklinghausen und Bottrop zahlreiche Kontrollen
durchgeführt - nicht nur mit Lasermessgeräten, sondern auch mit einem
Geschwindigkeitsmessfahrzeug.
Die Bilanz der "Speedweek": Von knapp 4500 kontrollierten Verkehrsteilnehmenden
waren rund 1100 zu schnell unterwegs. Jeder Vierte hat sich somit nicht an die
geltenden Regeln gehalten. Auf dem Bossendorfer Damm in Haltern am See war ein
Autofahrer am Freitag sogar doppelt so schnell unterwegs, wie erlaubt. Die
Polizei hat ihn bei erlaubten 50 km/h mit 109 km/h gemessen. Ihn erwartet neben
Bußgeld und Punkten in Flensburg auch ein Fahrverbot.
"Geschwindigkeit ist nicht nur eine Zahl auf dem Messgerät, sondern kann im
Ernstfall über Gesundheit und Leben entscheiden. Die Bilanz der vergangenen
Woche zeigt, dass zu schnelles Fahren für viele leider noch immer
selbstverständlich ist. Deshalb werden wir weiter auch auf unangekündigte
Kontrollen setzen," betont Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen.
"Verkehrsregeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten für jeden
Verkehrsteilnehmenden zu jeder Zeit."
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Pia Weßing
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OTS: Polizeipräsidium Recklinghausen
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