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Rothenburg ob der Tauber (ots) - Ein bislang unbekannter Mann gab sich am
Dienstagmittag (08.09.2026) als Mitarbeiter der Stadtwerke aus und entwendete
nach bisherigen Erkenntnissen Bargeld im unteren fünfstelligen Bereich aus einer
Wohnung. Die Kriminalpolizei Ansbach hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht
Zeugen.
Gegen 12:50 Uhr sprach der Unbekannte den Geschädigten vor einem
Mehrfamilienhaus in der Schreckenbachstraße an und gab vor, den Wasserzähler
ablesen zu müssen. Der Geschädigte ließ ihn daraufhin in das Haus.
Der Mann hielt sich mutmaßlich sowohl in der Wohnung als auch im Keller auf.
Nach bisherigen Erkenntnissen entwendete er hierbei das Bargeld und verließ
anschließend das Anwesen. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung verlief ohne
Erfolg.
Der in Rothenburg ob der Tauber aufgetretene Mann wird wie folgt beschrieben:
Er war etwa 30 Jahre alt, circa 1,80 Meter groß und von sehr schlanker Statur.
Er hatte kurze dunkle Haare, ein schmales Gesicht und keinen Bart. Bekleidet war
er mit einer dunklen langen Hose und einem hellen Hemd. Der Mann sprach
akzentfreies Deutsch.
Bereits kurze Zeit zuvor war es in Oberickelsheim zu einem ähnlich gelagerten
Vorfall gekommen. Auch dort gab sich ein bislang unbekannter Mann als
Mitarbeiter der Stadtwerke aus. Zu einem Diebstahl kam es in diesem Fall nicht.
Die Kriminalpolizei Ansbach bittet Personen, die zur Tatzeit im Bereich der
Schreckenbachstraße verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise zu dem
beschriebenen Mann geben können, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken
unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.
Die Polizei warnt vor Trickdiebstählen durch angebliche Handwerker oder
Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen und rät:
- Überprüfen Sie Identität und Auftrag unbekannter Personen, bevor
Sie diese in Ihre Wohnung lassen.
- Lassen Sie sich einen Firmen- oder Dienstausweis zeigen. Fragen
Sie bei Zweifeln vor dem Einlass direkt beim jeweiligen
Unternehmen nach. Verwenden Sie hierfür eine Telefonnummer, die
Sie selbst herausgesucht haben.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Ziehen Sie bei
Unsicherheit eine Vertrauensperson hinzu oder vereinbaren Sie
einen späteren Termin.
- Wenn Unbekannte Sie bedrängen oder sich gegen Ihren Willen
Zutritt verschaffen, verständigen Sie die Polizei unter der
Notrufnummer 110.
Erstellt durch: Michael Sebald / mc
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