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Kiefersfelden / A93 (ots) - Am vergangenen Wochenende (12./13. September) haben
Bundespolizisten am Grenzübergang Kiefersfelden eine Überraschung erlebt. Die
Abfrage der Personalien eines Mannes ohne Einreisedokumente im Fahndungssystem
brachte sieben Einträge zu Tage. Für den Algerier war damit die Reise am Samstag
beendet. Ebenso traf es zwei Landsmänner, die ohne Ausweise unterwegs waren. Von
den drei Nordafrikanern musste einer Deutschland wieder verlassen. Zwei brachte
die Bundespolizei am Sonntag ins Gefängnis.
Bei Grenzkontrollen überprüften Beamte der Bundespolizei die Insassen eines
Fernreisebusses. Dabei stellten sie drei Algerier ohne Ausweispapiere fest. Die
Abfrage im Polizeicomputer ergab für einen 34-Jährigen Haftbefehle der
Staatsanwaltschaft Heidelberg wegen Beleidigung und Körperverletzung sowie einen
Strafbefehl. Insgesamt waren so etwa 2.700 Euro Justizschulden zusammengekommen.
Da der Mann nicht zahlen konnte, muss er ersatzweise für rund vier Monate ins
Gefängnis. Er wurde in die Haftanstalt Bernau gebracht. Die neue Erreichbarkeit
wird auch den Behörden in Freudenstadt mitgeteilt, die aufgrund weiterer
Verfahren am Aufenthalt des Algeriers interessiert sind.
Gegen einen 31-jährigen Algerier lag ein Untersuchungshaftbefehl des
Amtsgerichts Münster wegen Diebstahls vor. Um das Verfahren gegen ihn zu
sichern, nahmen ihn die Bundespolizisten fest und brachten ihn in die
Justizvollzugsanstalt Traunstein.
Für den dritten algerischen Staatsangehörigen war in der Kontrollstelle die
Busfahrt beendet. Mit einer Anzeige wegen unerlaubter Einreise im Gepäck musste
er das Bundesgebiet wieder Richtung Österreich verlassen.
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Daniela Tóth
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Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6352551
OTS: Bundespolizeidirektion München
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