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Überlingen (Bodenseekreis) (ots) - Der mutmaßlich unerlaubte Einwurf von
Munitionssignalkörpern hat am Freitagmittag gegen 12.15 Uhr zu einer Explosion
auf einer Müllumladestation geführt. Ein Mitarbeiter zog sich dabei schwere
Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Das
Gelände wurde vorsorglich geräumt, da weitere Explosionen nicht ausgeschlossen
werden konnten. Unter Hinzuziehung eines Entschärfers des Landeskriminalamts
wurde auf dem Gelände eine kontrollierte Sprengung der restlichen
Leuchtstoffkörper durchgeführt. Nachdem weitere Gefahren damit ausgeschlossen
waren, konnte die Müllumladestation wieder freigegeben werden. Die Polizei hat
die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen und der Herkunft des
Munitionssignalkörpers aufgenommen.
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