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Ravensburg/Friedrichshafen (ots) - Die dunkle Jahreszeit gilt als Hochsaison für
Einbrecher. Die Gefahr steigt vor allem dann, wenn ab Ende Oktober die Uhren
wieder um eine Stunde zurückgestellt werden und es somit noch früher dunkel
wird. Die Dunkelheit ist für Täter gut, ungesehener einzubrechen. Deshalb ist
die Herbst- und Winterzeit aufgrund der frühen Dämmerung bei Einbrechern
beliebter.
Mit speziellen Aktionen rund um den "Tag des Einbruchsschutzes" am 25.10.26 sind
die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen vom Referat Prävention des
Polizeipräsidiums Ravensburg in der Region präsent:
In Ravensburg auf der Oberschwabenschau wird vom 14. bis zum 18.10.26 am Stand
des Polizeipräsidiums Ravensburg täglich eine Einbruchschutzberatung mit einer
Ausstellung von Sicherungsexponaten angeboten. Die polizeilichen Experten stehen
dabei zusätzlich mit Tipps und hilfreichen Informationen persönlich als
Ansprechpartner zur Verfügung. Die Messe hat jeweils von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
Zusätzlich zu den regulären Öffnungszeiten bietet die Polizeiliche
Beratungsstelle in der Karlstraße in Friedrichshafen am Mittwoch in den
Herbstferien, 28.10.26, von 14-16 Uhr, und am Freitag, 06.11.26, von 9-13 Uhr,
zusätzliche Öffnungszeiten für eine kostenlose sicherungstechnische Beratung an.
Ebenfalls in Friedrichshafen werden auf der Messe "HausBauEnergie 2026" vom 14.
bis 15.11.2026 die polizeilichen Präventionsexperten jeweils zwischen 10 und 17
Uhr mit einem Informationsstand in Halle 2 der Neuen Messe vertreten sein.
Allgemeine Informationen:
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Unter dem Motto der Uhrumstellung "Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit" führen
die Polizeien der Länder in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus der
Versicherungswirtschaft, den Industrieverbänden und Errichterfirmen seit vielen
Jahren die bundesweite Öffentlichkeitskampagne K-EINBRUCH durch. Ziel ist, die
Bevölkerung für eine eigenverantwortliche Einbruchsvorsorge zu sensibilisieren.
Dazu wird am Uhrumstellungstag, dem 25.10.2026, der bundesweite "Tag des
Einbruchschutzes" sein.
Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für viele Menschen ein großer Schock.
Die Verletzung der Privatsphäre, das verlorengegangene Sicherheitsgefühl oder
auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können,
sind für die Betroffenen meist schlimmer als der rein materielle Schaden. Durch
richtiges Verhalten und die richtige Sicherungstechnik können jedoch viele
Einbrüche verhindert werden. Auf Grund der frühen Dämmerung ist auf eine
Außenbeleuchtung rund um das Gebäude großen Wert zu legen. Stromnetzunabhängige
Beleuchtungseinrichtungen mit Solarenergie über Bewegungsmelder gesteuert
stellen eine gute Möglichkeit dar. Einbrecher möchten nicht im Rampenlicht
stehen und lassen von beleuchteten Gebäuden eher ab, weil das Entdeckungsrisiko
um ein Vielfaches größer wird. Gleichzeitig rückt auch die eigene Sicherheit in
den Vordergrund. Auch die Bewohner lösen beim Annähern die Beleuchtung aus und
bewegen sich somit im Hellen aufs Gebäude zu. Auch die Innenbeleuchtung, über
Zeitschaltuhren oder Dämmerungsschalter gesteuert, erzeugt einen bewohnten
Eindruck. Ebenfalls können Akustikgeräte wie z. B. ein Radio darüber
eingeschaltet werden, wenn man noch nicht zu Hause ist. Bei guter Nachbarschaft
kann auch das Zweitfahrzeug des Nachbarn vor der eigenen Garage oder im Hofraum
abgestellt werden um Anwesenheit zu simulieren. In Ergänzung zur Beleuchtung ist
ein guter mechanischer Einbruchschutz besonders wichtig. Bauliche Schwachstellen
werden durch geprüfte einbruchhemmende Bauteile sicherer gemacht. Denn: je
länger Türen und Fenster dem Einbruch standhalten, desto wahrscheinlicher ist
es, dass die Täter aufgeben. Inzwischen bleibt es fast bei jedem zweiten
Einbruch beim Versuch. Bei den Einbrechern besonders beliebt sind Einsteigeorte
in schlecht einsehbaren Gebäudebereichen wie Kellerabgängen oder
Terrassenseiten. Vor allem bei großen Fenstertüren besteht oftmals
Nachrüstbedarf. Die mechanischen Sicherungen können im Einzelfall auch durch
elektronische Sicherungen wie Video- und/oder Alarmanlagen sinnvoll erweitert
werden. Dennoch gilt: Vor der Elektronik kommt die Mechanik!
Ansprechstellen:
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Ganzjährig bietet das Polizeipräsidium Ravensburg nach Terminvereinbarung,
kostenfreie sicherungstechnische Beratungen durch die Kriminalpolizeilichen
Fachberater der Landkreise bei den Bürgerinnen und Bürgern zu Hause an. Für alle
Bürgerinnen und Bürger sind die Kolleginnen und Kollegen aus dem Landkreis
Ravensburg unter Tel. 0751/803-1048, aus dem Landkreis Sigmaringen unter Tel.
07571/104-302 und aus dem Bodenseekreis unter Tel. 07541/36142-51 erreichbar.
Per Mail erreichen Sie die Berater unter
ravensburg.pp.praevention@polizei.bwl.de.
Internet:
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www.k-einbruch.de
https://www.k-einbruch.de/presse/pressebilder/list/1/
www.polizei-beratung.de
www.polizei-ravensburg.de
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Ravensburg
Referat Prävention
Telefon: 0751 803-1042
E-Mail: ravensburg.pp.praevention@polizei.bwl.de
https://www.polizei-ravensburg.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/138081/6367955
OTS: Polizeipräsidium Ravensburg
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