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München (ots) - Ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit kann ausreichen: Am
Samstagabend (10. Oktober) wurde einem Reisenden am Münchner Hauptbahnhof ein
Koffer aus einem ICE gestohlen. Dank der Videoüberwachung konnte die
Bundespolizei einen Tatverdächtigen identifizieren und wenige Stunden später
festnehmen. Die Bundespolizei nimmt den Vorfall zum Anlass, Reisende zu
besonderer Aufmerksamkeit im Umgang mit ihrem Gepäck aufzurufen.
Gegen 19:30 Uhr befand sich ein 35-jähriger Deutscher im ICE, der am Gleis 22
zur Fahrt in Richtung Köln bereitstand. Noch vor Abfahrt des Zuges bemerkte der
Mann, dass sein Koffer im Wert von rund 350 Euro verschwunden war. Er wandte
sich daraufhin an die Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof. Eine umgehend
durchgeführte Auswertung der Videoaufzeichnungen lieferte Hinweise auf den
mutmaßlichen Täter. Im Rahmen einer Streife konnten Bundespolizisten am
Sonntagmorgen (11. Oktober) gegen 04:40 Uhr einen 29-jährigen syrischen
Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz feststellen. Der entwendete Koffer befand
sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Besitz des Mannes. Sein Verbleib ist
bislang ungeklärt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurde
die Vorführung des 29-Jährigen vor einen Haftrichter angeordnet. Der
Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die
Haftanstalt des Polizeipräsidiums München eingeliefert.
Bundespolizei rät: Reisegepäck nicht unbeaufsichtigt lassen Gerade beim Ein- und
Aussteigen sowie während des Aufenthalts im Bahnhof nutzen Diebe Gelegenheiten,
um unbeaufsichtigte Gepäckstücke zu entwenden. Auch in bereits bestiegenen Zügen
sollten Reisende ihre persönlichen Gegenstände im Blick behalten. Die
Bundespolizei empfiehlt deshalb:
Gepäck möglichst in Sichtweite abstellen. Besonders größere Koffer in
Gepäckablagen sollten regelmäßig kontrolliert werden.
Wertgegenstände am Körper tragen. Geldbörsen, Ausweisdokumente und elektronische
Geräte gehören möglichst ins Handgepäck.
Beim Ein- und Aussteigen aufmerksam bleiben. Insbesondere bei größerem Gedränge
kann Gepäck leicht aus dem Blick geraten.
Verdächtige Beobachtungen und Diebstähle sofort melden. Je früher die
Bundespolizei informiert wird, desto größer sind die Chancen, Tatverdächtige
festzustellen und entwendete Gegenstände wiederzufinden.
Wer einen Diebstahl bemerkt, sollte sich unverzüglich an die Bundespolizei oder
das Zugpersonal wenden.
Rückfragen bitte an:
Sina Dietsch
Bundespolizeiinspektion München
Denisstraße 1 - 80335 München
Pressestelle
Telefon: 089 515550-1103
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.
Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die
nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße
1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet
sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in
Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben
genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter
www.x.com/bpol_by .
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6369006
OTS: Bundespolizeidirektion München
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