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Giessen (ots) - Marburg: Tipps der Polizei gegen Haustürbetrug
Ein angeblicher Mitarbeiter der Stadtwerke klingelte am Samstagvormittag (10.
Oktober) gegen 9:40 Uhr an der Haustür eines Seniors. Unter dem falschen
Vorwand, den Wasserzähler prüfen zu müssen, verschaffte sich der bislang
unbekannte Täter Zugang zum Einfamilienhaus in der Höhlsgasse und durchsuchte
die Räumlichkeiten. Der Täter nahm unter anderem Bargeld und personenbezogene
Dokumente an sich. Anschließend verließ er in unbekannte Richtung das Haus.
Nachdem der Senior den Betrug bemerkte, informierte er unverzüglich die Polizei.
Der Betrüger wird als männlich und 170cm groß beschrieben. Er hatte kurze,
dunkle (braune oder schwarze) Haare, trug graue Bekleidung und sprach akzentfrei
deutsch.
Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können oder verdächtige Beobachtungen
gemacht haben, werden gebeten, sich an die Marburger Polizei zu wenden:
06421/4060.
Die Polizei rät, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und Unbekannte nicht in
die Wohnung zu lassen. Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher,
sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe und zögern Sie nicht, wenn Sie
verdächtige Fremde im Gebäude beobachten, die Polizei zu verständigen.
- Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder und
ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu. Öffnen Sie Unbekannten
nur bei vorgelegtem Sperrriegel.
- Lassen Sie nur Mitarbeitende von Handwerksbetrieben oder der
Hausverwaltung in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben
oder die von Ihrer Hausverwaltung vorab angekündigt worden sind.
Das Gleiche gilt für vermeintliches Personal der Stadtwerke oder
Ableser von Gas-/Stromzählerständen.
- Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis
und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Rufen
Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an.
Suchen Sie deren Telefonnummer unbedingt selbst heraus!
Marburg: 35-Jähriger onaniert an Bushaltestelle - Polizei bringt ihn in
Psychiatrie
Aufmerksame Zeugen riefen die Polizei am Freitagnachmittag (9. Oktober) gegen 15
Uhr in die Frankfurter Straße. Soweit bislang bekannt, befriedigte sich in der
dortigen Bushaltestelle sitzend ein 35-Jähriger selbst. Währenddessen habe er
einen dort wartenden 7-jährigen Jungen mehrfach angeschaut. Die sofort
eintreffenden Polizisten nahmen den 35-Jährigen, der in der Vergangenheit
bereits mehrfach in der Psychiatrie untergebracht war, mit auf die Dienststelle.
Nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung brachten diese den Mann nach
Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft erneut in die Psychiatrie. Dort wurde er
stationär aufgenommen.
Eine aufmerksame Zeugin sprach den Jungen an und unterstützte ihn bis zum
Eintreffen der Polizei, die den 7-Jährigen sodann weiter betreute und in die
Obhut seiner Eltern brachte.
Marburg: Einbruch in Café
Heute Morgen (12. Oktober) gegen 4 Uhr verschaffte sich ein bislang unbekannter
Einbrecher gewaltsam Zutritt zu einem Café in der Friedrich-Ebert-Straße. Zuvor
besprühte dieser die vorhandene Überwachungskamera mittels schwarzer Sprühfarbe.
Der Unbekannte durchsuchte sodann die Räumlichkeiten und entwendete neben
Bargeld ebenfalls eine noch bislang unbekannte Menge an Zigaretten aus einem
dort aufgestellten Zigarettenautomaten.
Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur
Fluchtrichtung des Einbrechers geben können, werden gebeten, sich bei der
Polizei zu melden: 06421/4060.
Friederike Morello, Pressesprecherin
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Mittelhessen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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