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Füssen (ots) - Am Sonntag (11. Oktober) hat die Bundespolizei am Grenztunnel
Füssen (BAB 7) zwei Fahrzeuge gestoppt, die mit zwei rumänischen und acht
moldauischen angeblichen Messemonteuren besetzt waren. Allerdings hielten sich
die Letztgenannten ohne Aufenthaltstitel im Schengen-Raum auf und verfügten über
keinerlei Arbeitserlaubnisse. Die Beamten wiesen die acht Drittstaatsangehörigen
- darunter auch den mutmaßlichen Mittäter der Schleusung - am Folgetag auf dem
Luftweg in ihr Heimatland zurück und brachten den rumänischen Hauptbeschuldigten
in Untersuchungshaft.
Kemptener Bundespolizisten stoppten am Sonntagabend in der Kontrollstelle einen
Transporter sowie einen Pkw mit italienischer Zulassung. Am Steuer des ersten
Fahrzeugs saß ein 29-jähriger Rumäne. Mit ihm reisten ein 26-jähriger Landsmann
sowie vier moldauische Männer im Alter von zweimal 22, 24 und 42 Jahren. Das
zweite Auto führte ein 23-jähriger moldauischer Fahrer. Als Insassen befanden
sich drei 23-, 36- und 28-jährige Moldauer im Wagen.
Alle zehn Personen konnten sich ausweisen. Der Fahrer des ersten Fahrzeugs gab
gegenüber den Polizisten an, dass die Gruppe auf dem Weg nach
Nordrhein-Westfalen sei, um dort im Messebau zu arbeiten. Die Moldauer waren
jedoch nicht im Besitz von Aufenthaltstiteln oder Arbeitserlaubnissen. Die
Bundespolizisten ermittelten, dass sich die Migranten zum Teil bereits bis zu
drei Jahre unerlaubt im Schengen-Raum aufhielten.
Der rumänische Fahrzeugführer wurde wegen versuchten Einschleusens von
Ausländern angezeigt. Der moldauische Fahrer muss sich als Mittäter
verantworten. Alle acht Moldauer erhielten Anzeigen wegen versuchter unerlaubter
Einreise. Die Beamten stellten die Handys der beiden mutmaßlichen Schleuser
sicher. Der rumänische Fahrer wurde am Montagvormittag (12. Oktober) nach der
richterlichen Vorführung in Untersuchungshaft eingeliefert.
Die Bundespolizisten wiesen alle moldauischen Staatsangehörigen am
Montagnachmittag vom Flughafen Memmingen nach Chişinău zurück.
Außerdem veranlassten die Beamten die Ausschreibungen der Personen zur
Einreiseverweigerung in die Schengen-Staaten.
Einzig der 26-jährige rumänische Insasse des Transporters war unbescholten und
wurde auf freien Fuß gesetzt.
Rückfragen bitte an:
Sabine Dittmann
Bundespolizeiinspektion Kempten
Kaufbeurer Straße 80 | 87437 Kempten
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E-Mail: bpoli.kempten.presse@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion Kempten schützt mit ihren Revieren
Weilheim und Lindau auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und
Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu Österreich, um
grenzüberschreitende Kriminalität und irreguläre Migration zu
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Zudem sorgen die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und 91
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OTS: Bundespolizeidirektion München
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