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Giessen (ots) - Wir bitten um Beachtung der Presseinformation der
Universtätsstadt Marburg anlässlich des Aktionstages Sicherheit am 28. Oktober
2026 unter dem Motto "Gut ankommen am Marburger Hauptbahnhof".
Das Polizeipräsidium Mittelhessen beteiligt sich ebenfalls am Aktionstag. Unser
Marburger Schutzmann vor Ort, Manuel Starke, und unser kriminalpolizeilicher
Berater, Andreas Marx, freuen sich auf zahlreiche Gespräche mit den Marburger
Bürgerinnen und Bürgern.
Frank Göbel, Leiter der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf: "Sicherheit
bedeutet mehr, als Straftaten zu verhindern und Gefahren abzuwehren. Sie
bedeutet auch, ansprechbar zu sein, zuzuhören und Menschen mit ihren Fragen und
Sorgen ernst zu nehmen. Als Polizei sind wir für die Menschen in Marburg da -
nicht nur dann, wenn etwas passiert ist, sondern auch im Alltag und überall
dort, wo wir mit unserer Arbeit Sicherheit vermitteln und Vertrauen schaffen
können. Die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern und der direkte Austausch sind
dafür besonders wichtig. Deshalb beteiligen wir uns gerne an diesem Aktionstag
am Marburger Hauptbahnhof. Mit unserem Schutzmann vor Ort Manuel Starke und
unserem kriminalpolizeilichen Berater Andreas Marx bieten wir konkrete
Unterstützung und wertvolle Tipps rund um Diebstahlprävention, Fahrradsicherheit
und weitere Kriminalitätsphänomene. Wir möchten Fragen beantworten, für mögliche
Risiken sensibilisieren und zeigen, dass niemand mit seinen Anliegen allein ist.
Unser Anspruch ist es, für die Menschen jederzeit ansprechbar zu sein und ihnen
mit Rat und Unterstützung zur Seite zu stehen. Denn eine sichere Stadt entsteht
auch dadurch, dass Menschen wissen, an wen sie sich wenden können - und dass sie
sich mit ihren Anliegen bei uns gut aufgehoben fühlen."
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Aktionstag Sicherheit: "Gut ankommen am Marburger Hauptbahnhof"
Marburg. Ein Aktionstag rund um das Thema Sicherheit am Marburger Hauptbahnhof
findet am Mittwoch, 28. Oktober, von 12 bis 17 Uhr am Bahnhofsvorplatz in
Marburg statt. Die Stadt Marburg mit der Gefahrenabwehr, der Stadtpolizei und
der Jugendförderung, sowie die Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf, die
Bundespolizei, die Deutsche Bahn, die Stadtwerke Marburg sowie die AIDS-Hilfe
Marburg und der Verein Juko Marburg laden ein. Auf dem Bahnhofsvorplatz und vor
dem Aufgang zum Ortenbergsteg gibt es an diesem Tag Beratungsangebote,
Informationen und Möglichkeiten zum persönlichen Austausch. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich, alle Angebote sind kostenlos.
Die beteiligten Veranstalter werden niedrigschwellig ansprechbar sein. Sie
wollen zuhören, Hemmschwellen gegenüber Polizei und anderen Sicherheitskräften
abbauen und Beratungsstellen vorstellen. Angesprochen sind alle, die den Bahnhof
nutzen oder sich dort aufhalten - unter anderem Pendler*innen, Reisende,
Schüler*innen, Studierende, Anwohner*innen und Menschen, die neu in Marburg
sind. Wer nicht möchte, wird nicht angesprochen. Niemand muss im Gespräch seinen
Namen nennen. Die Beteiligten freuen sich über alle Rückmeldungen, die in die
weitere gemeinsame Arbeit einfließen wird.
Niemand wird angesprochen, der dies nicht möchte, und niemand muss seinen Namen
nennen. Außerdem gibt es folgende Angebote vor Ort:
- Sicherheit im Bahnbetrieb: Das Präventionsteam der DB Sicherheit
informiert mit physischen Gegenständen, warum Gleise und
Oberleitungen gefährlicher sind, als sie aussehen.
- Fahrradsicherheit: Die Polizei informiert zu Schlössern und
Rahmennummern und erklärt, was gegen Diebstahl wirklich hilft.
- Präventionsmobil mit Klimmzug-Contest: Die Bundespolizei zeigt
Filme und bietet einen geschützten Raum für Gespräche unter vier
Augen. An der Reckstange können Besucher*innen gegeneinander
antreten; für die meisten Wiederholungen gibt es einen
Tagespreis.
- Legal sprayen: Die Jugendförderung bringt Wände und Farbe mit
und beantwortet Fragen zu legalen Flächen in Marburg.
- Einsatzwagen: Die Stadtpolizei zeigt Fahrzeug und Ausrüstung.
Eine Schutzweste darf anprobiert werden.
- Rat holen, ohne Termin: AIDS-Hilfe Marburg e.V., JUKO Marburg
e.V. und Jugendschutz sind vor Ort und auch für unbequeme Fragen
ansprechbar.
Die Veranstaltung geht auf die Ordnungspartnerschaft zurück, in der die
beteiligten Institutionen seit 2018 zusammenarbeiten. Diesmal kommen die
Sicherheitsakteure dorthin, wo die Menschen sind: an den Hauptbahnhof, einen
Ort, den viele als erstes oder letztes von Marburg sehen.
Friederike Morello, Pressesprecherin
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