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Hamburg (ots) - Die FiDA-Verordnung bringt neben regulatorischer Belastung auch
neue Möglichkeiten für die Versicherungsbranche mit. In einer Marktanalyse von
ibi research im Auftrag der PPI AG konnten rund zwei Drittel der 31 Befragten
konkrete Use Cases benennen, die direkt aus der FiDA-Verordnung resultieren.
Gleichzeitig ist die Branche noch zurückhaltend, wenn es um Investitionen geht:
Nur ein Teilnehmender gab an, dass sein Unternehmen bereits Projekte zur
Vorbereitung auf FiDA gestartet hat, knapp die Hälfte befindet sich noch in der
Analysephase.
Die FiDA-Verordnung soll den autorisierten Zugang Dritter zu Finanzdaten von
Privatkunden regeln. Während jeder sechste der Befragten die Verordnung
überwiegend als regulatorische Belastung bewertet, sehen drei Viertel der
Teilnehmenden eine Chance für das eigene Unternehmen.
Als Anwendungsfälle sehen die Befragten vor allem Cross-Selling- und
Upselling-Potenziale, aber auch eine bessere Risikoprüfung durch den Zugang zu
zusätzlichen Finanzdaten oder die Entwicklung neuer, personalisierter
Versicherungsprodukte.
Die größten Herausforderungen bei der Umsetzung der FiDA-Verordnung sehen die
Teilnehmenden in der Kostenbelastung durch die Umsetzung und den Betrieb sowie
die Sicherstellung der Datenqualität und -konsistenz und die Verfügbarkeit von
Fachkräften.
"Die Umsetzung von FiDA wird eine große Belastung für die IT-Infrastruktur der
Versicherer darstellen, auch Governance und Prozesse werden betroffen sein",
schätzt Carsten Fuchs, Senior Manager der PPI AG, die Lage ein, "Angesichts der
Unsicherheit, wann FiDA in Kraft treten wird, ist die Zurückhaltung am Markt
daher verständlich. Trotzdem nehmen die Ideen von Open Finance Fahrt auf und
bieten schon heute Potential. Daher sollten Versicherer jetzt einen Plan mit
konkreten Budgets vorhalten, um auch mit dem Inkrafttreten von FiDA einen
wirtschaftlichen Nutzen ziehen zu können und vorbereitet zu sein."
Die FiDA-Verordnung ist noch nicht final verabschiedet und befindet sich aktuell
in den Trilog-Verhandlungen. Ein offizieller Termin zum Inkrafttreten der
Verordnung ist nicht bekannt.
Über die Marktanalyse
Die Marktanalyse "FiDA Blitz" ist das erste Stimmungsbarometer der PPI AG zur
kommenden FiDA-Verordnung. 31 Experten aus Versicherungen, Maklerbetrieben und
sonstigen Vertriebsorganisationen beantworteten 13 Fragen zum eigenen
Aufgabenfeld im Unternehmen, zum Unternehmen selbst und zum Themenkomplex FiDA.
Die Ergebnisse der Marktanalyse können auf der Webseite der PPI AG gegen Angabe
der Kontaktdaten heruntergeladen werden. Mehr Informationen:
https://ots.de/SSnzcr
Die PPI AG
Die PPI AG ist seit über 40 Jahren als Beratungs- und Softwarehaus erfolgreich
für Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister tätig. Als stabil wachsende
Aktiengesellschaft in Familienbesitz verknüpfen wir Fach- und
Technologie-Know-how, um Projekte kompetent und unkompliziert umzusetzen. Im
Zahlungsverkehr nehmen wir in Europa mit unseren Standardprodukten eine
marktführende Stellung ein. Rund 800 Mitarbeiter konzentrieren sich dabei ganz
auf den Erfolg unserer Kunden.
Ibi research
ibi research an der Universität Regensburg GmbH ist ein deutschlandweit aktives
Institut für angewandte Forschung im Bereich der digitalen Wirtschaft. Mit Fokus
auf Banking, Payment und Handel untersuchen wir innovative Technologien,
Geschäftsmodelle und Trends, um praxisnahe Lösungen und Empfehlungen für
Unternehmen und Organisationen zu entwickeln.
Pressekontakt:
PPI AG
Geerd Lukaßen,Pressesprecher
+49 151 28788227
mailto:geerd.lukassen@ppi.de
http://www.ppi-group.eu
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/65143/6264021
OTS: PPI AG
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