Hamburg
Top-News
Hamburg, Freie und Hansestadt
Fläche: 755,16 km²
Einwohner: 1.726.363
PLZ: 20038
|
POL-HH: 261016-4.Versuchtes Tötungsdelikt in Hamburg-Harburg - Zeugenaufruf |
 |
| 16.10.2026 19:40 Uhr |
Polizei Hamburg |
|
|
Hamburg (ots) - Tatzeit: 16.10.2026, 04:50 Uhr
Tatort: Hamburg - Harburg, Julius-Ludowieg-Straße
Nachdem ein 21-jähriger Afghane heute Morgen im Hamburger Stadtteil Harburg eine
58-jährige Frau bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und mit Schlägen und Tritten
auf sie eingewirkt haben soll, ermittelt nun die Mordkommission (LKA 41).
Den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge verließ die 58-Jährige
ihr Wohnhaus auf dem Weg zur Arbeit und stellte wenig später fest, dass sie von
einem Mann verfolgt wurde.
Der Mann trat und schlug unvermittelt auf die Frau ein und würgte sie bis zur
Bewusstlosigkeit. Als die verletzte 58-Jährige wenig später zu sich kam, war der
Täter bereits in unbekannte Richtung geflüchtet. Sie begab sich daraufhin zur
Anzeigenerstattung zum Polizeikommissariat (PK) 46. Eine Rettungswagenbesatzung
transportierte die Frau in ein Krankenhaus.
Während der Sachverhaltsaufnahme riefen Passantinnen und Passanten die Polizei,
weil sie einen Mann in Tatortnähe wahrnahmen, der sich offensichtlich in einem
psychischen Ausnahmezustand befand. Die Einsatzkräfte trafen auf den 21-jährigen
Afghanen und nahmen ihn in Gewahrsam. Eine angeforderte Rettungswagenbesatzung
transportierte ihn in Begleitung der Polizistinnen und Polizisten in die
psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses.
Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die ersten Ermittlungen am Tatort. Die
Beamtinnen und Beamten identifizierten den 21-jährigen Mann, der im selben
Mehrfamilienhaus wie die Geschädigte lebt, als Tatverdächtigen. Weil die
Tathandlungen potenziell lebensgefährlich waren, besteht der Verdacht eines
versuchten Tötungsdelikts.
Die Mordkommission führt nun gemeinsam mit der Abteilung für Kapitaldelikte der
Staatsanwaltschaft die andauernden Ermittlungen.
Kurz vor der Tat hatte der Tatverdächtige bereits einen Polizeieinsatz
ausgelöst, weil er in seinem Wohnhaus randaliert hatte. Zu diesem Zeitpunkt
zeigte er sich gegenüber den Einsatzkräften der Polizei verhaltensauffällig -
ein eigen- oder fremdgefährdendes Verhalten wurde jedoch nicht festgestellt,
sodass er in seiner Wohnung verblieb.
Der 21-jährige Afghane wird dem Untersuchungsgefängnis zugeführt, wo ein
Haftrichter über den Erlass eines Unterbringungsbefehls entscheiden wird.
Zeuginnen und Zeugen, die im Zusammenhang mit der Tat Beobachtungen gemacht
haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 beim
Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.
Pap.
Alles rund ums Blaulicht - Infos der Polizei Hamburg per WhatsApp!
https://whatsapp.com/channel/0029VahxLAp0gcfMeokHwb0f
Rückfragen der Medien bitte an:
Polizei Hamburg
Nadia Papist
Telefon: 040/4286-56216
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
www.polizei.hamburg
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/6337/6372833
OTS: Polizei Hamburg
|
|
Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Hamburg
Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung
|