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BPOLP Potsdam: Bilanz des bundesweiten Schwerpunkteinsatzes |
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| 28.07.2026 10:40 Uhr |
Bundespolizeipräsidium |
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Potsdam (ots) - Fortführung der Einsatzmaßnahmen an gewaltbelasteten Bahnhöfen.
Wechsel der Kräfte in Fahndungslage nach Anschlag auf den Christopher Street Day
in Berlin.
Die Bundespolizei führte am zurückliegenden Wochenende erneut an insgesamt 48
Bahnhöfen einen bundesweiten Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der
Gewaltkriminalität durch.
Insgesamt 2.100 Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei kontrollierten vom
Freitag, 24. Juli (15:00 Uhr), bis zum Sonntag, den 26. Juli 2026 (03:00 Uhr),
rund 7.000 Personen. Hierbei wurden mehr als 4.800 Personen aus
gefahrenabwehrrechtlichen Gründen durchsucht. Im Rahmen der Überprüfungen wurden
schließlich über 200 Ermittlungsverfahren eingeleitet, davon u.a.
- 34 Verfahren wegen Gewaltdelikten,
- 61 Verfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz (Straf- und
Ordnungswidrigkeitenverfahren) und
- 97 Verstöße gegen Allgemeinverfügungen der Bundespolizei, die
das Mitführen von gefährlichen Gegenständen in Bahnhöfen
untersagen.
Bei 284 Personen lag ein Fahndungstreffer vor, davon 191 wegen
Aufenthaltsermittlungen. Bei 16 Personen vollstreckten die Einsatzkräfte offene
Haftbefehle. Die Beamtinnen und Beamten stellten im Rahmen des Einsatzes 236
gefährliche Gegenstände sicher und beschlagnahmten unter anderem Messer,
Reizstoffsprühgeräte sowie verschiedene straf- oder ordnungsrechtlich relevante
Gegenstände.
Weiterhin erteilten die Einsatzkräfte 166 Platzverweise und führten 142
sogenannte Gefährderansprachen durch. In dreizehn Fällen leisteten
Tatverdächtige Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen und viermal wurden
die Einsatzkräfte tätlich angegriffen.
Insbesondere im Raum Berlin, aber auch bundesweit, wechselten die im
Schwerpunkteinsatz Bahn eingesetzten Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei
unmittelbar nach dem Anschlag im Umfeld des Berliner Christopher Street Day in
die aktive Fahndung. Die Maßnahmen im eigenen Aufgabenbereich wurden somit
sichtbar intensiviert und entscheidende Verkehrsknotenpunkte im Nahbereich des
Tatortes sowie bundesweit umgehend mit starken Kräften besetzt. Ziel war neben
der Fahndung eine deutliche Verengung des Fluchtkorridors des Tatverdächtigen.
Hinweis: Die statistischen Daten basieren auf einem Sondermeldedienst und können
sich im Rahmen der Qualitätssicherung noch ändern.
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeipräsidium
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