|
Berlin (ots) - Für den 31. Oktober 2026 sind bundesweit Proteste der Initiative
"Gen Z regelt" angekündigt. Für uns als SPD-Bundestagsfraktion ist klar: Unsere
Demokratie lebt davon, dass Menschen ihre Meinung äußern, politische
Entscheidungen hinterfragen und Veränderungen einfordern. Die Themen, um die es
geht, sind die zentralen Zukunftsfragen unseres Landes. Wir sehen den Auftrag,
werden Zuhören und uns für die Belange der jungen Generation stark machen.
Jasmina Hostert , jugend -und familienpolitische Sprecherin:
"Wer aus Sorge um die Zukunft die Straße geht, ist kein Störfaktor, sondern Teil
einer lebendigen Demokratie. Die angekündigten Demonstrationen in rund 30
Städten sind ein deutliches Signal: Viele junge Menschen haben den Eindruck,
dass über ihre Zukunft entschieden wird, ohne sie ausreichend einzubeziehen.
Die Themen, die Jugend auf die Straße bringen, sind keine Randthemen. Es geht um
die Frage, wie wir die Klimakrise bewältigen, wie Frieden, Sicherheit und
Demokratie in Europa dauerhaft erhalten bleiben, wie bezahlbares Wohnen wieder
für alle erreichbar wird und wie soziale Sicherheit auch in Zeiten
wirtschaftlicher Unsicherheit gewährleistet werden kann. Das sind die zentralen
Zukunftsfragen unseres Landes.
Junge Menschen erwarten zu Recht, dass Politik zuhört, handelt und Verantwortung
übernimmt. Deshalb verstehen wir den angekündigten Protesttag als Auftrag zum
Dialog: Wir werden auf junge Menschen zugehen, Austauschformate organisieren und
das Gespräch suchen.
Demokratie lebt davon, dass Menschen ihre Meinung äußern, politische
Entscheidungen hinterfragen und Veränderungen einfordern. Wer sich engagiert,
Position bezieht und friedlich protestiert, stärkt unsere demokratische Kultur.
Deshalb erwarten wir, dass die Demonstrationen friedlich verlaufen, und
zugleich, dass die Anliegen der jungen Generation ernst genommen werden.
Wir nehmen den angekündigten Protesttag zum Anlass, diese Debatte zukünftig noch
stärker mit der jungen Generation zu führen. Wer die Zukunft mitgestalten will,
soll nicht vor verschlossenen Türen stehen, sondern am politischen Tisch
sitzen."
Pressekontakt:
SPD-Bundestagsfraktion
- Die Pressestelle -
Telefon: 030 227 52728
E-Mail: mailto:presse@spdfraktion.de
Website: http://www.spdfraktion.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/181322/6381168
OTS: SPD-Bundestagsfraktion
|