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Köln (ots) - Eine Preis-Leistungs-Analyse der Rating-Agentur Assekurata zeigt:
Private Pflegezusatzversicherungen schützen vor hohen Eigenanteilen an den
Pflegekosten - zu moderaten Beiträgen. 76 Prozent der Bürger wünschen sich eine
stärkere staatliche Förderung dieser privaten Vorsorge.
Mehr als 3.000 Euro Eigenanteil im Monat müssen Pflegebedürftige im Heim im
Durchschnitt aus eigener Tasche bezahlen: für Pflege, Unterkunft und Verpflegung
- mit steigender Tendenz. Dabei gibt es bereits heute gute und bezahlbare
Lösungen für die private Vorsorge, um diese Pflegelücke zu schließen. Das belegt
eine aktuelle Marktanalyse der Rating-Agentur Assekurata. Im Auftrag des
PKV-Verbands hat sie das Angebot an Pflegezusatzversicherungen untersucht.
Volle Absicherung der Pflegekosten schon ab 38 Euro/Monat
Die reinen Pflegekosten bei stationärer Unterbringung betragen derzeit im
Bundesdurchschnitt 1.971 Euro pro Monat. Die Studie macht deutlich: Je früher
eine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen wird, desto günstiger kann diese
Lücke geschlossen werden. Eine volle Absicherung durch ein monatliches
Pflegegeld in Höhe von 2.000 Euro ist z. B. im Alter von 25 Jahren bereits ab 38
Euro monatlich möglich, für 35-Jährige ab 56 Euro und für 45-Jährige ab 85 Euro.
Hohe Zustimmung für staatliche Förderung der privaten Vorsorge
Das Bundesgesundheitsministerium bereitet aktuell eine Pflegereform vor, die
unter anderem die stark steigenden Eigenanteile an den Pflegekosten begrenzen
soll. Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, die vom
PKV-Verband in Auftrag gegeben wurde, zeigt: 76,3 Prozent der Bundesbürger
sprechen sich dafür aus, dass die Bundesregierung die Pflegezusatzversicherung
stärker fördern sollte, etwa durch eine steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge.
Kapitalgedeckte Eigenvorsorge als zentrales Element der Pflegereform
Der Direktor des PKV-Verbands, Florian Reuther, erklärt zu den Ergebnissen der
Studie: "Für eine dauerhaft tragfähige Pflegefinanzierung muss die
Bundesregierung eine Reform auf den Weg bringen, die auf Eigenverantwortung,
mehr Kapitaldeckung und Generationengerechtigkeit setzt. Die private
Pflegezusatzversicherung erfüllt dafür alle notwendigen Voraussetzungen: Sie
schützt Betroffene vor finanzieller Überforderung im Pflegefall und entlastet
die jüngeren Generationen im demografischen Wandel. Mehr als drei Viertel der
Menschen in Deutschland befürworten eine stärkere Förderung der privaten
Pflegezusatzversicherung. Die Politik sollte ihnen hier entgegenkommen und
Eigenverantwortung honorieren."
- Warum Pflege-Vorsorge wichtig ist und was Verbraucher beim Abschluss einer
privaten Pflegezusatzversicherung beachten sollten, zeigt unser aktuelles
Infoblatt. Zum Download (https://www.pkv.de/fileadmin/user_upload/PKV/3_PDFs/G
utachten_Studien/26-03_PKV-Information_Vorsorge_f%C3%BCr_den_Pflegefall.pdf)
- Zum Download der Assekurata-Studie 2026 (https://www.pkv.de/fileadmin/user_upl
oad/PKV/3_PDFs/Gutachten_Studien/26-04_Assekurata-Studie_Pflegezusatzversicher
ung.pdf)
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Dominik Heck
- Geschäftsführer -
Leiter des Bereiches Kommunikation
Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.
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