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Berlin (ots) - Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten
zeigen einen Rückgang bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen in der
dualen Berufsausbildung um 2,8 Prozent auf rund 461 800. Über alle
Ausbildungsjahrgänge hinweg befanden sich zum Jahresende 2025 rund 1 207 900
Personen in einer Berufsausbildung. Damit sank die Gesamtzahl der Auszubildenden
im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,8 Prozent.
Das Bauhauptgewerbe hingegen entwickelt sich laut den Sozialkassen der
Bauwirtschaft (SOKA BAU) klar gegen diesen Trend: 13.977 junge Menschen haben
2025 ihre Ausbildung im Bauhauptgewerbe begonnen im 1. Lehrjahr, ein Plus von
13,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt absolvieren 40.043 Auszubildende
eine Ausbildung am Bau, 5,3 Prozent mehr als 2024. Die drei beliebtesten
Ausbildungsberufe sind Zimmerer, Tiefbaufacharbeiter und Maurer. Das
ausbildungsstärkste Bundesland ist Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern und
Baden-Württemberg.
Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: "Die
Bauwirtschaft stemmt sich erfolgreich gegen den gesamtwirtschaftlichen Trend.
Die Zahlen zeigen, dass die Ausbildung am Bau für junge Menschen eine
überzeugende Wahl ist, gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.
Es ist kein Zufall, dass sich immer mehr junge Menschen für eine Ausbildung am
Bau entscheiden. Unsere Branche bietet sichere Arbeitsplätze, attraktive
Aufstiegschancen und echte Perspektiven. Nach einer erfolgreichen Ausbildung
stehen einem alle Türen offen - bis zum Meister und Geschäftsführer."
Pressekontakt:
Iris Rabe
Leiterin Abteilung Kommunikation und Presse
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