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Hamburg (ots) - Am 28. und 29. April wird Hamburg beim German Creative Economy
Summit zum Treffpunkt der deutschen Kreativwirtschaft und Wegmarke für ihre
Zukunft. Mit der Fokussierung auf die Herausforderungen und Chancen der Branche
im Zuge der rasanten Entwicklung Künstlicher Intelligenz beleuchtet der
Leitkongress der Kreativwirtschaft ein Spannungsfeld, dessen Auflösung über die
Branche hinaus Bedeutung für die Zukunft von Gesamtwirtschaft, Gesellschaft und
Demokratie in Deutschland hat.
Künstliche Intelligenz verändert die Grundlagen der Kreativwirtschaft - und
rückt eine Branche ins Zentrum, in der sich zentrale Fragen von Wertschöpfung,
Innovation und Urheberschaft entscheiden. Dabei handelt es sich um einen
bedeutenden Wirtschaftszweig: Mit rund zwei Millionen Erwerbstätigen, über 200
Milliarden Euro Jahresumsatz und einer Bruttowertschöpfung auf dem Niveau
klassischer Industrien gehört die Kreativwirtschaft zu den zentralen Säulen der
deutschen Wirtschaft. Über ihre elf Teilmärkte - Musik, Film, Buch, Presse,
Architektur, Rundfunk, Darstellende Kunst, Design, Software/Games, Kunst,
Werbung - wirkt sie weit in andere Branchen hinein und prägt Innovation ebenso
wie gesellschaftliche Entwicklungen.
Mit der rasanten Entwicklung Künstlicher Intelligenz geraten zentrale
Geschäftsmodelle der Kreativwirtschaft unter Druck. Denn die Branche ist gleich
doppelt betroffen: als Produzentin kreativer Inhalte - und zugleich als zentrale
Ressource datengetriebener Geschäftsmodelle. Damit wird sie zu einem zentralen
Schauplatz der aktuellen Transformation.
Dabei geht es längst nicht mehr nur um technologische Fragen, sondern um
grundlegende Weichenstellungen: Wem gehören kreative Inhalte im Zeitalter
generativer KI? Wie lassen sich Wertschöpfung und Urheberschaft sichern, wenn
Inhalte jederzeit reproduzierbar werden? Welche neuen Geschäftsmodelle entstehen
- und wie werden sie finanziert? Wie verändern sich Arbeit, Qualifikationen und
Zugänge in die Branche? Und welche Rolle kann die Kreativwirtschaft künftig für
Innovation und gesellschaftliche Entwicklung spielen?
Gleichzeitig eröffnet die Entwicklung erhebliche Potenziale: für neue
Geschäftsmodelle, effizientere Produktionsprozesse und eine engere Verzahnung
mit anderen Branchen. Gerade im Zusammenspiel mit Industrie, Technologie und
urbaner Entwicklung entstehen neue Formen von Innovation, die weit über die
Kreativwirtschaft hinauswirken.
Diese Spannbreite zwischen Herausforderungen und Chancen steht im Mittelpunkt
des German Creative Economy Summit (GCES) am 28. und 29. April 2026 in Hamburg.
Dort werden zentrale Fragen der aktuellen Transformation verhandelt: welche
politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen die Branche im KI-Zeitalter
braucht, wie sich Geschäftsmodelle und Finanzierungsstrukturen verändern, welche
Auswirkungen die Transformation auf Arbeit, Qualifikation und Nachwuchs hat -
und welchen Beitrag die Kreativwirtschaft künftig für Innovation, andere
Branchen und gesellschaftliche Entwicklung leisten kann.
Ein Beispiel dafür ist die wachsende Bedeutung von Deepfakes: Mit der Premiere
der Dokumentation "Hirschhausen und die Deepfake-Mafia" - mit Eckart von
Hirschhausen - greift der Summit ein Thema auf, das zunehmend auch Medienmärkte,
Öffentlichkeit und Regulierung beschäftigt. Die Möglichkeit, Inhalte täuschend
echt zu erzeugen, stellt Fragen nach Vertrauen, Urheberschaft und Kontrolle neu
- und macht deutlich, wie tiefgreifend KI bestehende Strukturen verändert.
"Die aktuellen Entwicklungen rund um KI machen sichtbar, was die
Kreativwirtschaft im Kern ausmacht: Sie arbeitet mit Ideen, mit geistigem
Eigentum - und genau das gerät jetzt unter neuen Druck. Gleichzeitig entstehen
neue Möglichkeiten, die weit über die Branche hinausreichen. Entscheidend wird
sein, wie wir die Rahmenbedingungen gestalten: so, dass kreative Arbeit
geschützt bleibt und zugleich Raum für Innovation entsteht", sagt Egbert Rühl,
Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft und Veranstalter des German
Creative Economy Summit.
Zu den Sprecherinnen des Summits zählen Vertreterinnen aus Politik, Verbänden,
Kreativwirtschaft und Wissenschaft. Beteiligt sind unter anderem Medienhäuser
und Plattformen wie FUNKE, Bertelsmann, NDR, Google, Ströer und brand eins sowie
zentrale Verbände und Initiativen wie die Initiative Urheberrecht, der Deutsche
Kulturrat, der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA und die GEMA.
Auf politischer Seite bringen unter anderem Gitta Connemann , Parlamentarische
Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Björn Böhning
, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, sowie Wolfram Weimer ,
Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, ihre Perspektiven ein.
Ergänzt wird das Programm durch Vertreter*innen der Landespolitik sowie Beiträge
aus der Wissenschaft.
Medienvertreterinnen bietet der Summit zahlreiche Anknüpfungspunkte für die
Berichterstattung - mit Gesprächspartnerinnen aus Politik, Kreativwirtschaft,
Verbänden und Wissenschaft sowie konkreten Einblicken in aktuelle Entwicklungen
rund um die Transformation zur KI-Ökonomie. Interviews können im Vorfeld und vor
Ort vermittelt werden.
Anfragen zu Akkreditierungen erfolgen über das Formular
(https://airtable.com/appAfoEr0Cc3mnp2y/paghYXXK9lmLMxuO8/form) .
Bildmaterial und Kommunikationsmaterial finden Sie auf der Presseseite
(https://german-creative-economy-summit.de/presse/) .
Pressekontakt:
Für Rückfragen melden Sie sich bei:
Hamburg Kreativ Gesellschaft
Jean Rehders
mailto:Jean.Rehders@kreativgesellschaft.org
+49 40 2372435-34
+49 (0) 178 78 58 665
http://www.kreativgesellschaft.org |
http://www.german-creative-economy-summit.de
Instagram: @kreativgesellschaft | @gces.hamburg
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182346/6255552
OTS: Hamburg Kreativ Gesellschaft mbH
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