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Berlin (ots) - Deutschland gilt international oft als Hochsteuerland. Doch
ausgerechnet bei Kryptowährungen kann sich das Bild plötzlich umkehren. Wer die
steuerlichen Regeln versteht, kann seine Gewinne in vielen Fällen komplett
steuerfrei realisieren.
Der entscheidende Punkt: Kryptowährungen werden in Deutschland steuerlich nicht
wie Aktien behandelt. Stattdessen gelten sie als sogenannte private
Veräußerungsgeschäfte , ähnlich wie Gold oder andere private Wertgegenstände.
Das bringt einen entscheidenden Vorteil mit sich.
Die 1-Jahres-Haltefrist
Wer Kryptowährungen länger als ein Jahr hält, kann seine Gewinne komplett
steuerfrei verkaufen.
Für viele langfristige Investoren kann Deutschland deshalb tatsächlich zu einem
der attraktivsten Steuerstandorte für Kryptowährungen werden.
Wann Krypto-Gewinne steuerpflichtig werden
Anders sieht es aus, wenn Kryptowährungen innerhalb eines Jahres verkauft
werden. In diesem Fall wird der Gewinn als Einkommen behandelt und unterliegt
dem persönlichen Einkommensteuersatz, der in Deutschland bis zu 45 % betragen
kann.
Allerdings gilt für private Veräußerungsgeschäfte eine Freigrenze von 1.000 Euro
pro Jahr . Bleiben die gesamten Gewinne darunter, fällt keine Steuer an.
Wichtig: Es handelt sich um eine Freigrenze , nicht um einen Freibetrag. Wird
sie überschritten, wird der gesamte Gewinn steuerpflichtig.
Auch Staking, Airdrops und Mining können steuerpflichtig sein
Neben dem klassischen Kaufen und Verkaufen von Kryptowährungen gibt es weitere
steuerlich relevante Ereignisse. Dazu gehören unter anderem:
- Staking Rewards
- Mining
- Airdrops
Für solche Einkünfte gilt eine separate Freigrenze von 256 Euro pro Jahr .
Wer tiefer in das Thema eintauchen möchte, findet einen ausführlichen Guide zu
Krypto-Steuern in Deutschland hier
(https://www.waltio.com/de/krypto-steuern-deutschland/) .
Komplexität steigt mit der Aktivität
Während einfache Buy-and-Hold-Strategien noch relativ übersichtlich bleiben,
wird es für aktive Investoren schnell kompliziert.
Steuerlich relevant können unter anderem sein:
- das Tauschen von Kryptowährungen
- der Handel mit NFTs
- DeFi-Transaktionen
- Staking-Rewards oder Airdrops
- Zahlungen mit Kryptowährungen
Viele Investoren haben deshalb hunderte oder sogar tausende Transaktionen pro
Jahr, die steuerlich korrekt erfasst werden müssen.
Steuerreport automatisch erstellen
Um den Überblick über alle Transaktionen zu behalten, nutzen viele Investoren
spezialisierte Steuer-Tools.
Eine dieser Lösungen ist Waltio (https://www.waltio.com/de/) , ein europäisches
Krypto-Steuer-Tool, das Wallets und Börsen automatisch verbindet und
Transaktionen importiert.
Nutzer können ihr Portfolio kostenlos tracken und bereits ab 39 Euro einen
vollständigen Steuerreport erstellen lassen, der direkt für die Steuererklärung
verwendet werden kann.
Regulierung erhöht den Druck auf Anleger
Für Krypto-Investoren wird das Thema Steuern künftig noch wichtiger. Mit neuen
EU-Regulierungen wie DAC8 , die den automatischen Informationsaustausch zwischen
Kryptoplattformen und Steuerbehörden ausweiten sollen, steigt die Transparenz im
Markt deutlich.
Für viele Anleger wird es daher zunehmend wichtig, ihre Transaktionen korrekt zu
dokumentieren und steuerlich sauber aufzubereiten.
Pressekontakt:
Michael Beches
Waltio
mailto:michael.beches@waltio.co
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182143/6255620
OTS: Waltio
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