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Berlin (ots) - Angesichts drohender Treibstoff-Knappheit und der andauernden
Blockade der Straße von Hormus fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die
sofortige Einführung eines Tempolimits. Europäische Flughäfen warnen bereits vor
Kerosinmangel in wenigen Wochen. In Slowenien und der Slowakei wird der
Treibstoff schon jetzt rationiert. Den Gesetzesentwurf der Grünen zum
Tempolimit, der heute im Bundestag zur Abstimmung steht, hält die DUH für
unzureichend.
Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH:
"Während in ersten EU-Ländern schon Treibstoff rationiert wird, setzt die
Bundesregierung mit der Sprit-Steuersenkung weiter auf ungebremsten Verbrauch.
Der Gesetzesentwurf der Grünen für ein Tempolimit ist zwar ein Schritt in die
richtige Richtung, für wirksame Energie-Einsparungen jedoch unzureichend.
Angesichts der drohenden Treibstoffknappheit und des mangelhaften
Klimaschutzprogramms brauchen wir jetzt ein dauerhaftes Tempolimit von 100 auf
Autobahnen, 80 außerorts und 30 innerorts. Das spart sofort und nahezu kostenlos
bis zu 4,7 Milliarden Liter Sprit und 11,7 Millionen Tonnen CO2 ein. Ein
geringerer Verbrauch entlastet zudem die Geldbeutel der Bürgerinnen und Bürger
um bis zu 9,5 Milliarden Euro jährlich. Wir fordern von der Bundesregierung,
schnellstmöglich ein Tempolimit einzuführen, um eine Treibstoffknappheit zu
verhindern und das Klima zu schützen. Bürgerinnen und Bürger rufen wir auf, sich
unserer Forderung anzuschließen und unsere Petition für ein dauerhaftes
Tempolimit zu unterschreiben."
Link:
DUH-Petition für ein Tempolimit: https://mitmachen.duh.de/tempolimit-jetzt/
Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, mailto:resch@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, mailto:presse@duh.de
http://www.duh.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22521/6256327
OTS: Deutsche Umwelthilfe e.V.
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