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München (ots) - Die Autofahrerinnen und Autofahrer in Brandenburg und Bayern
müssen derzeit deutschlandweit die höchsten Kraftstoffpreise bezahlen. Die
monatliche ADAC Auswertung der Tankstellenpreise in den 16 deutschen
Bundesländern zeigt, dass Super E10 in Brandenburg mit durchschnittlich 2,078
Euro am meisten kostet. Teuerstes Tank-Land für Dieselfahrer ist Bayern: Der
Preis für einen Liter des Selbstzünderkraftstoffs liegt dort aktuell bei 2,212
Euro.
Am günstigsten tanken die Autofahrer aktuell in Bremen und Nordrhein-Westfalen.
In der Hansestadt kostet ein Liter Super E10 im Mittel 2,026 Euro und damit 5,2
Cent weniger als in Brandenburg. Preiswertestes Bundesland für Dieselfahrer ist
Nordrhein-Westfalen mit einem Durchschnittspreis von 2,148 Euro je Liter. Diesel
ist damit im bevölkerungsreichsten Bundesland 6,4 Cent billiger als im größten
deutschen Flächenland Bayern. Tendenziell sind dichter besiedelte Bundesländer,
in denen es auch eine höhere Anzahl an Tankstellen gibt, etwas günstiger, weil
dort mehr Konkurrenz besteht.
Insgesamt sind die Kraftstoffpreise laut ADAC in etwa auf dem Niveau der
Auswertung im März. Am 12. März waren Hessen und ebenfalls Brandenburg die
teuersten Bundesländer, das Saarland und Rheinland-Pfalz waren am günstigsten.
Die heutige Auswertung zeigt außerdem, dass die Nähe zu günstigen Nachbarstaaten
kaum Einfluss auf die Höhe der Kraftstoffpreise in einzelnen Bundesländern hat.
So kann weder die Nachbarschaft Brandenburgs zum deutlich günstigeren Polen die
Preise auf deutscher Seite senken noch die Nachbarschaft Bayerns zu Österreich,
wo Tanken ebenfalls deutlich billiger ist als hierzulande.
Der ADAC empfiehlt, vor dem Tanken die Kraftstoffpreise zunächst zu vergleichen
und konsequent dort zu tanken, wo es am günstigsten ist. Anders als bisher ist
nicht mehr der Abend der günstigste Zeitraum zum Tanken, sondern kurz vor 12 Uhr
mittags. Die neue Tankregelung seit 1. April 2026 schreibt vor, dass nur noch
einmal am Tag - um 12 Uhr am Mittag - die Kraftstoffpreise angehoben werden
dürfen und danach 24 Stunden lang nur noch gleich bleiben oder gesenkt werden
dürfen.
Für die heutige Untersuchung hat der ADAC die Preisdaten von mehr als 14.000 bei
der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe erfassten Tankstellen ausgewertet und
den 16 Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine
Momentaufnahme vom 16. April 2026 (11 Uhr) dar.
Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter
http://www.adac.de/tanken .
Pressekontakt:
ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
mailto:aktuell@adac.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7849/6256841
OTS: ADAC
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