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Heidelberg (ots) - China selbst hielt sich öffentlich auffällig im Hintergrund,
doch es hat durchaus starke Interessen an einer schnellen und friedlichen
Beilegung des Konflikts. Das Land bezieht die Hälfte seiner Ölimporte aus der
Golfregion; trotz großer Reserven ist die Blockade der Straße von Hormus auch
für China eine Bedrohung.
Langfristig dürfte das Land aber zu den Gewinnern des Krieges zählen. Der Iran
wird sich künftig wohl noch enger an Peking binden, gerade auch im
Rüstungsbereich. Aber auch die arabischen Golfstaaten sind irritiert über das
planlose Vorgehen der USA. Und manch einer dort dürfte sich fragen, ob man in
Zukunft wirklich nur auf das Bündnis mit Washington setzen will.
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