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Berlin (ots) - Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen für
die Baugenehmigungen im Februar 2026 kommentiert Felix Pakleppa,
Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe:
"Im Februar wurden 22.200 Wohnungen genehmigt, 24 Prozent mehr als im
Vorjahresmonat. Der Aufwärtstrend aus dem Vorjahr setzt sich fort. Das sind gute
Nachrichten - aber nur besser als gestern ist noch nicht gut.
Wer jetzt die Hände in den Schoß legt, verkennt den Ernst der Situation, denn
noch immer werden in Deutschland viel zu wenige Wohnungen genehmigt. Es müssten
mindestens 30.000 Genehmigungen im Monat sein. Und was heute bei den
Genehmigungen fehlt, belastet den Wohnungsmarkt weiter. So bekommen wir die
Wohnungskrise nicht gelöst. Und nicht jede Genehmigung wird auch ein Bauauftrag
und damit eine neue Wohnung.
Immer wenn die Förderung stimmt, reagieren Bauherren und Investoren. Dann wollen
sie bauen und die Genehmigungen steigen. Gerade bei dem aktuellen Zinsniveau und
den kriegsbedingt wieder gestiegenen Materialpreisen braucht es eine passende
Förderung und Verlässlichkeit: Die Neubauförderung muss langfristig gesichert,
nicht jährlich neu verhandelt werden. Parallel muss die bis 2029 noch laufende
Sonder-AfA vom EH-40- auf den EH-55-Standard abgesenkt und beim Gebäudetyp E
noch in diesem Jahr ein klarer Rechtsrahmen geschaffen werden.
Eine echte Trendwende ist möglich. Jetzt muss die Politik Taten sprechen lassen,
dass sie es mit dem Wohnungsbau wirklich ernst meint. Der Wohnungsmangel ist
kein Naturgesetz."
Pressekontakt:
Iris Rabe
Leiterin Abteilung Kommunikation und Presse
Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Kronenstr. 55-58
10117 Berlin
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