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Halle (ots) - Der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion von
CDU/CSU, Sepp Müller, spricht sich gegen eine Zahlung der Entlastungsprämie von
1.000 Euro auch für Beschäftigte des Bundes und der Kommunen aus. "Aufgrund der
angespannten Haushaltslage können wir uns das schlicht nicht leisten", sagte
Müller der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Samstagausgabe).
Vielen mittelständischen Unternehmen und Handwerksbetrieben gehe es genauso. Die
steuerfrei von Arbeitgebern zu zahlende Prämie ist Teil des Entlastungspakets
der Bundesregierung. Der CDU-Politiker leitet auch eine Taskforce der
Koalitionsfraktionen, die sich um Auswirkungen des Iran-Krieges kümmert. Er
erwartet eine weitere Entspannung bei den Spritpreisen durch die ergriffenen
Maßnahmen, verspricht aber: "Sollte die Krise länger andauern, werden wir ein
drittes Maßnahmenpaket nachlegen." Der 37-Jährige verteidigte zudem Reformpläne
der Bundesregierung. "Wir müssen den Mittelstand stabilisieren und die
Wirtschaft wieder ins Wachstum bringen", so Müller.
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OTS: Mitteldeutsche Zeitung
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