|
Düsseldorf (ots) - Ein Baby zu bekommen, ist für viele Paare ein Herzenswunsch.
Gleichzeitig kann es in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten finanziell jedoch
auch für Unsicherheit sorgen. Denn noch bevor das Kind geboren wird, fallen
zahlreiche, teils hohe Ausgaben an: vom Babybett über den Kinderwagen bis hin zu
Kleidung und Pflegeprodukten.
Allein die Baby-Erstausstattung kostet 2026 im Durchschnitt zwischen 2.770 und
3.350 Euro, wenn Eltern Möbel, Kleidung und Zubehör neu kaufen. Besonders stark
ins Gewicht fallen dabei größere Anschaffungen wie Kinderwagen und Möbel. Je
nach Ausstattung, Kaufverhalten und Produktwahl können die Kosten jedoch
deutlich variieren. [1]
(https://www.c-and-a.com/de/de/shop/kostenuebersicht-baby-erstausstattung#R5)
Die nachfolgende Übersicht zeigt, wie sich die Kosten zusammensetzen können,
welche Anschaffungen für den Start wirklich notwendig sind und wo Eltern
besonders viel sparen können, ohne auf Sicherheit oder Qualität zu verzichten.
Inhaltsverzeichnis:
- Was zählt zur Baby-Erstausstattung?
(https://www.c-and-a.com/de/de/shop/kostenuebersicht-baby-erstausstattung#R1)
- So viel kostet die Baby-Erstausstattung 2026
(https://www.c-and-a.com/de/de/shop/kostenuebersicht-baby-erstausstattung#R2)
- Was junge Familien wirklich brauchen
(https://www.c-and-a.com/de/de/shop/kostenuebersicht-baby-erstausstattung#R3)
- Die größten Sparpotenziale
(https://www.c-and-a.com/de/de/shop/kostenuebersicht-baby-erstausstattung#R4)
Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick
- Die Baby-Erstausstattung kostet 2026 durchschnittlich zwischen 2.770 und 3.350
Euro.
- Über die Hälfte der Kosten entfällt auf Kinderwagen, Möbel und
Schlafausstattung.
- Viele Anschaffungen sind vor der Geburt noch nicht notwendig.
- Durch gezielte Planung können viele unnötige Kosten eingespart werden.
Was zählt zur Baby-Erstausstattung?
Wenn von der "Baby-Erstausstattung" die Rede ist, geht es nicht um eine
möglichst umfassende oder besonders hochwertige Ausstattung, sondern um die
grundlegenden Dinge, die Eltern für den Start ins Familienleben wirklich
benötigen.
- Schlafbereich & weitere Möbel: Alles für einen sicheren Schlafplatz und eine
praktikable Wickelmöglichkeit für die ersten Wochen (z. B. Beistellbett,
Babydecke, Wickelmöglichkeit, Wiege).
- Kleidung & Textilien: Eine überschaubare Grundausstattung an Kleidung für die
erste Zeit (z. B. Bodys, Strampler, Schlafanzüge, Oberteile, Hosen).
- Pflege & Hygiene: Produkte für die tägliche Versorgung, die von Beginn an
regelmäßig benötigt werden (z. B. Windeln, Feuchttücher, Pflegeprodukte).
- Mobilität & Sicherheit: Ausstattung für unterwegs (z. B. Kinderwagen,
Babyschale fürs Auto, Trage, Wickeltasche).
- Sonstiger Grundbedarf: Ergänzende Produkte, die den Alltag erleichtern können,
deren Nutzung aber individuell ist (z. B. Babyphon, erste Spielzeuge, Still-
und Flaschenausstattung).
Eine vollständige Auflistung aller berücksichtigten Produkte finden Eltern in
dieser PDF-Checkliste:
Kostenlose Checkliste zur Baby-Erstausstattung downloaden (https://www.c-and-a.c
om/shop-img/pdf/de/baby-erstausstattung-checkliste-fuer-eltern.pdf)
Was bewusst nicht berücksichtigt wurde
In der Checkliste sowie der Kostenaufstellung sind Premium-Designprodukte oder
Smart-Home-Gadgets bewusst nicht enthalten. Ebenso unberücksichtigt blieben
Lifestyle-Artikel oder dekorative Extras, die über eine funktionale
Grundausstattung für junge Familien hinausgehen.
So viel kostet die Baby-Erstausstattung 2026
Ein Kind zu bekommen, ist für viele Familien nicht nur eine tief persönliche
Entscheidung, sondern erfordert auch eine vorausschauende finanzielle Planung.
Vor dem Hintergrund steigender Lebenshaltungskosten und anhaltender
Preissteigerungen stellt sich für werdende Eltern zunehmend die Frage, welche
Ausgaben mit einem Baby auf sie zukommen werden.
Aktuelle Marktanalysen und -untersuchungen zeigen dabei tatsächlich eine große
Preisspanne: Wer alle Produkte neu anschafft, muss Anfang 2026 zwischen 2.770
und 3.350 Euro für die Baby-Erstausstattung einplanen. Je nach Lebenssituation,
vorhandener Ausstattung und Kaufverhalten können die tatsächlichen Kosten
deutlich niedriger oder höher ausfallen. [1]
(https://www.c-and-a.com/de/de/shop/kostenuebersicht-baby-erstausstattung#R5)
Kostenverteilung: Kinderwagen und Möbel verschlingen den größten Teil des
Budgets
Die Ausgaben für die Baby-Erstausstattung verteilen sich auf mehrere
Produktbereiche, die sich sowohl in ihrer Funktion als auch in ihrer Kostenhöhe
deutlich unterscheiden. Ein großer Teil des Budgets entfällt auf wenige zentrale
Kategorien, in denen Eltern häufig besonders bewusst auswählen.
Besonders ins Gewicht fallen die Bereiche Mobilität sowie Schlafen und Möbel.
Dazu zählen unter anderem Kinderwagen, Babyschale, Babybett und
Wickelmöglichkeiten - also Anschaffungen, die sicherheitsrelevant sind und über
einen längeren Zeitraum genutzt werden. Zusammengenommen machen diese beiden
Kategorien etwa 60 Prozent der Gesamtkosten aus.
Auch Kleidung und Textilien stellen mit ca. 20 Prozent der Ausgaben einen
relevanten Kostenblock dar. Trotz der kurzen Nutzungsdauer entstehen hier
vergleichsweise hohe Ausgaben, da Kleidung für verschiedene Situationen benötigt
wird und auch der saisonale Wechsel eine Rolle spielt.
Die Fixkosten für Pflege und Hygiene (ca. 11 Prozent) sowie für Füttern und
Stillen (ca. 9 Prozent) fallen im Vergleich geringer aus, verursachen jedoch
laufende Ausgaben, die sich im Alltag regelmäßig bemerkbar machen.
Die prozentuale Kostenverteilung zeigt deutlich, wo die finanziellen
Schwerpunkte der Erstausstattung liegen. Sie geben allerdings auch Hinweise, an
welchen Stellen Eltern durch Planung, Priorisierung oder alternative
Kaufentscheidungen Einfluss auf die Gesamtkosten nehmen können.
Einordnung: Einmalige Kosten statt dauerhafte Belastung
Die Baby-Erstausstattung unterscheidet sich von späteren Ausgaben vor allem
durch den knapp bemessenen Zeitrahmen und stellt für viele Familien eine
finanzielle Anfangshürde dar. Ein Großteil der Kosten fällt gebündelt vor oder
unmittelbar rund um den Geburtstermin an. Möbel, Kinderwagen oder Babyschale
werden in der Regel einmalig angeschafft und unterscheiden sich damit von
späteren, regelmäßig wiederkehrenden Ausgaben. [2]
(https://www.c-and-a.com/de/de/shop/kostenuebersicht-baby-erstausstattung#R6)
Diese einmaligen Anschaffungen sind nicht mit den laufenden Kosten für ein Kind
gleichzusetzen, die sich erst nach und nach entwickeln. Während sich Ausgaben
für Kleidung, Pflege oder Alltag allmählich verteilen, konzentriert sich die
Baby-Erstausstattung auf eine klar abgegrenzte Startphase.
Gerade diese zeitliche Bündelung macht die Erstausstattung für viele Familien
zur größten finanziellen Herausforderung rund um den Beginn des Familienlebens.
Hinzu kommt, dass sich das verfügbare Haushaltseinkommen in dieser Phase häufig
verändert. Gründe dafür sind unter anderem Elternzeit oder eine reduzierte
Arbeitszeit für die Kinderbetreuung.
Die gute Nachricht: Viele Kosten der Baby-Erstausstattung sind planbar und
beeinflussbar. Wer Prioritäten setzt, Anschaffungen bewusst auswählt und den
tatsächlichen Bedarf realistisch einschätzt, kann die finanzielle Belastung
deutlich reduzieren. Welche Anschaffungen für den Start wirklich notwendig sind
und wo Eltern sparen können, zeigen die folgenden Abschnitte.
Was braucht man wirklich - und was nicht?
Gerade beim ersten Kind ist es schwierig einzuschätzen, welche Anschaffungen
tatsächlich notwendig sind und welche erst später relevant werden oder sich im
Alltag als verzichtbar erweisen. Oft werden Produkte vor der Geburt gekauft,
obwohl sie erst Monate später oder gar nicht zum Einsatz kommen.
Die folgende Einordnung bietet eine praxisnahe Orientierung. Sie basiert auf
Erfahrungswerten und typischen Nutzungsmustern in den ersten Lebensmonaten.
Unverzichtbare Ausstattung für die erste Zeit
Diese Produkte gehören zur Grundausstattung und werden in den ersten Wochen und
Monaten nach der Entbindung regelmäßig benötigt:
- Fester, sicherer Schlafplatz
- Autokindersitz (Babyschale) für sichere Fahrten
- Kinderwagen und/oder Tragehilfe, um im Alltag mobil zu bleiben
- Grundausstattung an Kleidung
- Windeln und grundlegende Pflegeprodukte für die tägliche Versorgung
- Wickelmöglichkeit, entweder als Wickelkommode oder flexible Lösung auf
vorhandenen Möbeln
Bei der Wahl dieser Produkte sollte der Fokus auf Sicherheit, Funktionalität und
Alltagstauglichkeit liegen.
Nice-to-have (erleichtern den Alltag, sind aber nicht zwingend nötig)
Diese Produkte können den Alltag komfortabler machen, sind aber keine
Voraussetzung für einen guten Start ins Familienleben:
- Babyphon (wenn das Baby in einem anderen Raum schläft.)
- Wickeltasche, um unterwegs alles griffbereit zu haben. Alternativ reicht
allerdings oft eine normale Tasche.
- Stillkissen, das beim Stillen oder Füttern entlasten kann.
- Baby-Badewanne, die das Baden erleichtert, aber häufig nur für kurze Zeit
genutzt wird. Alternativ nutzen viele Eltern einen Wäschekorb.
- Spieluhr und/oder Nachtlicht, die eine beruhigende Atmosphäre schaffen können.
- Mehrere Decken oder Krabbeldecken, von denen oft weniger benötigt werden als
gedacht.
- Wiege, die für manche Babys beruhigend wirkt, aber meist nur ergänzend genutzt
wird.
Ob diese Anschaffungen sinnvoll sind, hängt stark von den individuellen
Bedürfnissen und dem Alltag der Familie ab.
Später relevant (nicht unbedingt vor der Geburt nötig)
Einige Produkte werden häufig früh gekauft, kommen jedoch erst mit zunehmendem
Alter des Kindes zum Einsatz:
- Hochstuhl, meist erst relevant mit Beginn der Beikost.
- Babywippe, die vor allem dann genutzt wird, wenn das Baby längere Wachphasen
hat.
- Laufgitter, sobald das Kind mobiler wird.
- Größeres Spielzeug, das häufig erst nach mehreren Monaten interessant wird.
- Ausstattung zum Füttern, da sich erst nach der Geburt zeigt, ob und in welchem
Umfang sie tatsächlich benötigt wird.
Hier lohnt es sich, den tatsächlichen Bedarf abzuwarten bzw. Anschaffungen
bewusst zu verschieben.
Nicht jede Familie benötigt jede dieser Anschaffungen, da hier der ganz
individuelle Alltag, die Wohnsituation und individuelle Bedürfnisse entscheidend
sind. Daher ist es sinnvoll, die Erstausstattung schrittweise in den ersten
sechs bis zwölf Monaten zu ergänzen, statt alles bereits am Anfang zu kaufen.
Typische Fehlkäufe - und wie man sie vermeidet
Viele Eltern berichten rückblickend, dass sie vor der Geburt Dinge gekauft
haben, die sie kaum oder gar nicht genutzt haben. Das liegt weniger an
schlechter Planung als an Unsicherheit: Wer zum ersten Mal ein Baby erwartet,
möchte gut vorbereitet sein und greift deshalb schnell zu Produkten, die im
Alltag später nur selten oder gar nicht benötigt wurden.
Die folgenden Beispiele gehören laut Erfahrungswerten vieler Eltern zu den
häufigsten Fehlkäufen bei der Baby-Erstausstattung:
- Wickelkommode: Eine sichere und bequeme Wickelmöglichkeit ist wichtiger als
das Möbelstück selbst. Viele Eltern wickeln ihr Baby später auf dem Bett, dem
Sofa oder auf einer bereits vorhandenen Kommode. Eine breite, gepolsterte
Wickelauflage mit erhöhten Rändern ist eine kostengünstige Alternative und
kann flexibel auf jeder stabilen Fläche genutzt werden.
- Stubenwagen oder Wiege: In den ersten Wochen schlafen viele Babys ohnehin im
Beistellbett oder im Kinderwagen. Stubenwagen werden häufig nur kurz genutzt.
- Windeleimer: Spezielle Windeleimer sind meist teurer und verursachen durch die
speziellen Nachfüllkassetten höhere Folgekosten. Viele Familien nutzen einen
normalen, gut schließenden Mülleimer und entleeren ihn häufiger.
- Babyflaschen & Sterilisator: Nicht alle Babys werden mit der Flasche ernährt.
Die Ausstattung zum Füttern wird oft sicherheitshalber angeschafft, bevor klar
ist, ob sie überhaupt gebraucht wird. Hier ist es finanziell sinnvoller
abzuwarten, ob ein tatsächlicher Bedarf entsteht.
- Baby-Badewanne: Sie wird häufig nur wenige Wochen genutzt.Viele Eltern baden
mit ihrem Baby später gemeinsam in der Badewanne und nutzen am Anfang z. B.
einen Wäschekorb.
- Heizstrahler: In warmen Monaten oder gut beheizten Wohnungen wird ein
Heizstrahler selten benötigt.
- Wickeltasche: Teure Wickeltaschen sind ein Nice-to-have. Große Taschen oder
Rucksäcke mit verschiedenen Fächern eignen sich genauso gut und können später
im Alltag noch genutzt werden.
Die größten Spartipps für die Baby-Erstausstattung
Die Kosten für die Baby-Erstausstattung sind nicht fest vorgegeben, sondern
hängen auch von den getroffenen Kaufentscheidungen ab. Während sich bei manchen
Produkten nur wenige Euro sparen lassen, sind bei kostenintensiveren
Anschaffungen wie beim Kinderwagen, bei Beistellbetten, Wickelkommoden oder
Wiegen größere Einsparungen möglich, wenn gebrauchte, noch gut erhaltene
Produkte gekauft werden.
Die folgenden Spartipps zeigen, wo Eltern den größten Einfluss auf die
Gesamtkosten der Baby-Erstausstattung haben:
1. Große Anschaffungen gebraucht kaufen oder leihen
Kinderwagen, Beistellbett oder Wickelkommode sind gebraucht oft deutlich
günstiger als neu. Da viele dieser Produkte nur wenige Monate genutzt werden,
ist der Zustand häufig noch sehr gut. Zudem ist es sinnvoll, sich im Freundes-
oder Familienkreis zu erkundigen, ob Möbel oder andere Ausstattung ausgeliehen
werden können.
2. Kleidung gezielt und bedarfsgerecht kaufen
Babys wachsen schnell. Daher werden viele Kleidungsstücke nur kurz getragen. Wer
frühzeitig plant und sich auf eine überschaubare Grundausstattung pro Größe
beschränkt, vermeidet unnötige Ausgaben.
Gerade bei Kleidung zeigt sich zudem ein hohes Sparpotenzial: Da Babys die
Größen rasch wechseln, ist ein Teil der Kleidung oft kaum getragen.
Spartipps für Babykleidung
So lässt sich bei Babykleidung gezielt sparen:
- Eine klare Liste pro Kleidergröße erstellen, statt auf Vorrat zu kaufen
- Basics wählen, die sich gut kombinieren lassen
- Neutrale Farben bevorzugen, da sie vielseitig kombinierbar sind und sich bei
mehreren Geschwisterkindern problemlos weiterverwenden lassen
- Multipacks kaufen (z. B. Bodys oder Socken), da sie pro Teil meist günstiger
sind
- Nicht auf teure Marken setzen: Anbieter aus dem mittleren Preissegment bieten
Qualität zu bezahlbaren Preisen und ermöglichen Einsparungen auch beim
Neukauf.
- Sales und saisonale Rabatte nutzen, insbesondere wenn bis zur Geburt noch Zeit
ist
3. Anschaffungen zeitlich verteilen
Wer größere Ausgaben über mehrere Monate verteilt, belastet die Haushaltskasse
weniger und kann Fehlkäufe vermeiden.
Gerade bei kostenintensiven Produkten wie Kinderwagen, Babybett, Wickelkommode
oder Tragehilfen lohnt es sich, vor dem Kauf Zeit in die Recherche und den
Produktvergleich zu investieren. Erfahrungsberichte anderer Eltern, unabhängige
Tests oder Empfehlungen aus dem persönlichen Umfeld helfen dabei, die
Alltagstauglichkeit der Produkte besser einzuschätzen.
4. Wunschlisten für Geschenke nutzen
Viele Eltern erhalten zur Geburt Unterstützung aus dem Freundes- und
Familienkreis. Eine frühzeitig aufgestellte Wunschliste hilft dabei, diese
Unterstützung sinnvoll zu lenken und Doppelkäufe oder unpassende Geschenke zu
vermeiden.
Es ist sinnvoll, auf der Wunschliste Produkte aus unterschiedlichen
Preiskategorien zu berücksichtigen. So finden Schenkende passende Wünsche für
jedes Budget.
5. Marken bewusst vergleichen - Qualität ist nicht immer eine Frage des Preises
Bekannte Marken stehen häufig für Verlässlichkeit, haben jedoch oft auch einen
höheren Preis. In vielen Produktkategorien zeigen jedoch preisgünstigere
Alternativen, dass Qualität nicht zwangsläufig teuer sein muss. Das gilt für
Pflege- und Verbrauchsprodukte ebenso wie für Kleidung oder Alltagsausstattung.
Wer Marken bewusst vergleicht, kann die Kosten der Baby-Erstausstattung deutlich
senken, ohne dabei Abstriche bei der Funktionalität, Sicherheit oder
Alltagstauglichkeit machen zu müssen.
Weitere Spartipps aus der Praxis
- Langfristig denken: Wer plant, mehr als ein Kind zu bekommen, sollte bei
größeren, langfristig nutzbaren Anschaffungen (z. B. Möbel) auf Langlebigkeit
und Qualität setzen.
- Selbermachen: Spucktücher aus alten Textilien oder selbst gestaltete
Meilensteinkarten sparen Geld und sind schnell gemacht.
- Zubehör einkalkulieren: Bei größeren Anschaffungen prüfen, welches Zubehör
wirklich notwendig ist und welche Ausstattung noch nicht enthalten ist.
Zusatzkäufe können den Gesamtpreis deutlich erhöhen.
- Weiterverkaufen statt einlagern: Wenn die Familienplanung abgeschlossen ist,
lassen sich viele Babyprodukte problemlos weiterverkaufen.
- Pflegeprodukte reduzieren: Wenige, einfache Produkte reichen gerade am Anfang
oft aus. Spezialpflege ist nicht in jedem Fall notwendig und kann auch später
noch gekauft werden.
Fazit: Kosten verstehen, besser planen
Die Anschaffung der Baby-Erstausstattung stellt für viele Familien eine der
ersten großen finanziellen Herausforderungen dar. Wer alle Produkte neu kauft,
muss 2026 mit bis zu 3.350 Euro an Kosten rechnen. Wie hoch die tatsächlichen
Ausgaben ausfallen, hängt jedoch stark von individuellen Entscheidungen, bereits
vorhandener Ausstattung und dem Kaufverhalten der Eltern ab.
Gleichzeitig zeigt sich, dass ein Großteil der Kosten planbar ist und sich durch
bewusste Kaufentscheidungen in vielen Bereichen beeinflussen lässt. Insbesondere
bei größeren Anschaffungen lassen sich durch eine gezielte Auswahl, eine gute
zeitliche Planung oder den Einsatz gebrauchter Produkte spürbare Einsparungen
erzielen.
Wichtig ist dabei, die Baby-Erstausstattung als einmalige Kostenphase zu
betrachten. Viele Anschaffungen müssen nur einmal getätigt werden und
unterscheiden sich deutlich von den laufenden Ausgaben, die im weiteren Verlauf
des Familienlebens entstehen.
[1] Quellen, Kontextdaten & Methodik
Zur Erstellung der Kostenübersicht wurden verschiedene öffentlich zugängliche
Statistiken und Informationsangebote herangezogen. Sie dienen der kontextuellen
Einordnung der Kosten und ersetzen keine individuelle Beratung.
Amtliche Statistik & Einkommensdaten
- Statistisches Bundesamt (Destatis): Daten zu Konsumausgaben privater Haushalte
nach Haushaltstyp sowie Informationen zu Lebenshaltungskosten (EVS 2023)
- Mikrozensus (MZ-SILC): Tabelle AR11.0 Deutschland - Median und Durchschnitt
des Haushaltseinkommens nach Haushaltstyp im Zeitvergleich
Makroökonomischer Kontext
- Deutsche Bundesbank: Monthly Report, April 2025 (Vol. 77, No. 4) -
wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Preisentwicklung
Markt- & Verbraucherinformationen
- Statista: Aufbereitete Markt- und Vergleichsdaten zu Ausgaben für Baby- und
Kinderbedarf sowie Visualisierungen auf Basis amtlicher Destatis-Daten (u. a.
Verbraucherpreisindex) https://de.statista.com/themen/12029/babybedarf/
(abgerufen: 18.03.2026) https://ots.de/nEbgBD (abgerufen: 18.03.2026)
Verbraucherinformationen
- Sparkasse: Ratgeber "Kosten für die Babyausstattung" - Einordnung typischer
Kosten, Spannbreiten und finanzieller Rahmenbedingungen für Familien. Quelle:
https://ots.de/YumHZZ (abgerufen: 30.01.2026)
- Volksbanken Raiffeisenbanken: Ratgeber "So viel kostet die
Baby-Erstausstattung" - Übersicht der Erstausstattungskosten mit Preisspannen
und Spartipps. Quelle: https://ots.de/1PVExC (abgerufen: 02.02.2026)
Qualitative Ergänzungen
- Erfahrungsberichte von Eltern sowie Einschätzungen aus der Praxis von Hebammen
und Kinderärzten
Alle genannten externen Quellen wurden zur Einordnung und Kontextualisierung der
Ergebnisse genutzt.
Für jede Produktkategorie der Baby-Erstausstattung wurden außerdem die Preise
von jeweils 15 neuen, standardmäßig ausgestatteten Artikeln aus mehreren
Online-Shops erhoben, um aktuelle Vergleichswerte zu erhalten. Berücksichtigt
wurden ausschließlich Produkte ohne Premium-, Design- oder Sondereditionen, um
eine realistische Grundausstattung abzubilden.
Die ausgewiesenen Durchschnittswerte beziehen sich auf die vollständige
Neuanschaffung aller betrachteten Produkte. Zusätzlich wurden für ausgewählte
Produktgruppen vergleichbare gebrauchte Produkte in gutem Zustand auf der
Online-Verkaufsplattform Kleinanzeigen analysiert, um relative Einsparpotenziale
im Vergleich zum Neukauf darzustellen. Auch hier wurden keine Luxus- oder
Premiumprodukte berücksichtigt.
[2] Exkurs
Diese einmaligen Kosten für die Erstausstattung sind nicht mit den laufenden
Ausgaben für ein Kind gleichzusetzen. Laut Statistischem Bundesamt lagen die
durchschnittlichen privaten Konsumausgaben von Haushalten mit Kindern im Jahr
2023 bei 4.305 Euro pro Monat. In dieser Summe sind allerdings sämtliche
Lebensbereiche enthalten, sodass hier auch Kosten für Wohnen und Energie,
Lebensmittel oder Verkehr und Freizeit einberechnet werden.
Die Zahl beschreibt damit nicht die Kosten eines Babys, sondern die
Gesamtausgaben eines Haushalts mit Kind(ern). Sie verdeutlicht jedoch, dass sich
die Kosten für Kinder im Alltag vor allem als laufende Ausgaben bemerkbar
machen, während die Baby-Erstausstattung eine klar abgegrenzte, einmalige
Kostenphase darstellt.
Auch im Verhältnis zum Einkommen wird diese Besonderheit deutlich: Haushalte mit
Kind(ern) verfügten 2024 in Deutschland im Median über ein
Netto-Haushaltseinkommen von rund 58.000 Euro pro Jahr. Die Kosten für die
Baby-Erstausstattung entsprechen damit zwar einem begrenzten Anteil des
Jahreseinkommens, fallen jedoch zu einem Zeitpunkt an, an dem viele Familien
finanziell besonders sensibel sind.
Denn ein Großteil der Ausgaben entsteht bereits vor oder unmittelbar rund um die
Geburt, während Einkommensersatzleistungen wie das Elterngeld erst im Anschluss
greifen. Gleichzeitig reduzieren viele Eltern ihre Arbeitszeit oder unterbrechen
ihre Erwerbstätigkeit. Die Baby-Erstausstattung trifft damit häufig auf eine
Phase, in der sich das verfügbare Haushaltseinkommen vorübergehend verändert
oder neu einpendelt.
https://www.c-and-a.com/de/de/shop/kostenuebersicht-baby-erstausstattung
Pressekontakt:
C&A Mode GmbH & Co. KG
Wanheimer Straße 70
40468 Düsseldorf
Inhaltliche Fragen zur Studie: Jenpix GmbH -
mailto:heidi.reinhardt@jenpix-team.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182419/6260220
OTS: C&A
|