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München (ots) - Pjotr I. Tschaikowski genoss bereits zu Lebzeiten großen Ruhm
als Komponist von Symphonien und Balletten. Seine Opern erfreuten sich zudem
außerhalb Russlands immer größerer Beliebtheit. Dvorák schrieb über
Tschaikowskis wohl schönste Oper EUGEN ONEGIN : "... diese Musik ist bestrickend
und dringt so tief in unser Herz ein, dass man sie nie wieder vergessen kann."
Alexander Puschkin, dessen Bedeutung für die russische Literatur nur mit der
Shakespeares für die englische verglichen werden kann, zeichnet in seinem
Versroman EUGEN ONEGIN ein vielschichtiges Porträt der russischen Gesellschaft
um 1820, das Pjotr I. Tschaikowski in seiner gleichnamigen Oper meisterhaft über
drei Akte verteilt: Von den zeitlosen Ritualen des Landlebens über die Sorgen
und Freuden des Landadels bis hin zur glanzvollen, imperialen Aristokratie St.
Petersburgs.
Die Rolle der Tatjana, die sich von einer schwärmerischen Jugendlichen zu einer
gefestigten, reifen Frau wandelt, zählt zu den eindrucksvollsten
Charakterentwicklungen der Opernliteratur und ist damit wie geschaffen für die
gefeierte Sopranistin Asmik Grigorian , die ihrem Ruf in jeder Szene
eindrucksvoll gerecht wird. Iurii Samoilov gibt den Aristokraten Onegin, ein
Dandy, dessen Raffinesse nur an der Oberfläche kratzt. Sein Bariton klingt
geschmeidig und verführerisch, doch wenn im letzten Akt Onegins Fassade zu
bröckeln beginnt, ist jeder Ton von Verzweiflung durchdrungen. Der französische
Tenor Stanislas de Barbeyrac , einer der aufregendsten Künstler unserer Zeit,
singt die tragische Rolle des ungestümen Lenski, der in dem traurigsten Duell
der Operngeschichte von Onegin niedergestreckt wird, nicht ohne sich vorher mit
einer ergreifenden Arie vom Leben zu verabschieden.
Mit gerade einmal 32 Jahren sorgt der russische Dirigent Timur Zangiev bei
seinem Met-Debüt für Spannung und Dramatik und hat das Bühnengeschehen jederzeit
voll im Griff.
Deborah Warners Inszenierung siedelt die Geschichte im späten 19. Jahrhundert
zwischen Bauernhaus und Tanzsaal an. "Unvergessliche visuelle und emotionale
Eindrücke!" urteilte der Sunday Telegraph nach der Premiere.
Hier (https://www.youtube.com/watch?v=Br1MQuKlYpw) finden Sie einen Trailer zu
EUGEN ONEGIN.
Die Met-Saison 2025/2026 wird live auf über 200 Leinwände in Deutschland und
Österreich übertragen. Der Kartenvorverkauf für alle Vorstellungen läuft. Die
Liste der teilnehmenden Kinos und weiterführende Informationen finden Sie unter
http://www.metimkino.de .
Die Termine der MET LIVE IM KINO-Saison 2025/2026:
02. Mai Tschaikowski EUGEN ONEGIN (Asmik Grigorian, Igor Golovatenko)
30. Mai Frank EL ÚLTIMO SUEÑO DE FRIDA Y DIEGO (Isabel Leonard, Carlos Álvarez,
Nils Wanderer)
Pressematerial finden Sie hier
(https://leonine.box.com/s/gdj2186zg76lkfkzquk71isv04w1nool) .
Pressekontakt:
Bei Rückfragen und falls Sie Interesse an Interviews mit Künstler*innen oder an
einer Verlosung von Karten für eine der Live-Übertragungen haben, wenden Sie
sich bitte an:
Katja Raths, Head of Clasart Classic
Tel: +49 (0) 89 999 513 421, Email: katja.raths@leoninestudios.com
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Katharina Biro, Senior Manager Clasart Classic
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OTS: LEONINE Studios
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