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Berlin (ots) - bpa errechnet: Zweijähriger Pflegeheimaufenthalt wird für die
Betroffenen und Familien 1.800 Euro teurer
Im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland hat bpa-Präsident Bernd
Meurer vor einer weiteren Steigerung der Eigenanteile durch die Pläne von
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken gewarnt. Durch die geplante Verschiebung
der Entlastungsbeträge erhöhen sich die Eigenanteile bei einem
durchschnittlichen zweijährigen Aufenthalt in einer stationären
Pflegeeinrichtung um insgesamt 1.800 Euro. Dazu sagte Meurer der RND-Redaktion:
"Pflegebedürftige und ihre Familien leiden schon jetzt vor allem unter den hohen
Eigenanteilen. Die Ministerin hat immer versprochen, mit der Reform hier Abhilfe
zu schaffen und der Koalitionspartner SPD ist sogar mit dem Versprechen eines
1000-EUR-Deckels in den Wahlkampf gezogen. Jetzt nimmt die Ministerin die erste
politische Ausfahrt und bürdet Pflegebedürftigen und ihren Familien einen
Milliardenbetrag auf. Das grenzt an Wählertäuschung: Entlastung versprochen,
Belastung geliefert.
Gleichzeitig weigert sich der SPD-Finanzminister, versicherungsfremde Leistungen
wie die Rentenpunkte für pflegende Angehörige endlich aus der Pflegeversicherung
zu nehmen. Die Pflegebedürftigen sollen also mit noch höheren Eigenanteilen für
Luft in der Steuerplanung der Bundesregierung sorgen. Das ist unfair,
inakzeptabel und zerstört das Vertrauen in die Politik."
Der Artikel ist hier zu finden: LINK (https://www.rnd.de/politik/liveticker-zur-
bundespolitik-pflege-plan-belastet-mehrheit-der-heimbewohner-mit-bis-zu-1800-eur
o-ATUFTG5YRJHEBGGSHEXTQJZCZU.html)
Pressekontakt:
Für Rückfragen: Norbert Grote, bpa-Hauptgeschäftsführer
Tel.: 030/30 87 88 60, www.bpa.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/17920/6261926
OTS: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
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