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Mainz (ots) - 60 Jahre "Report Mainz": Kritisch, unabhängig und mutig
SWR Intendant Kai Gniffke: "Exzellenter Journalismus als Fundament unserer
Demokratie" / ARD Programmdirektorin Christine Strobl: "Politikmagazine gehören
zur DNA der ARD" / Jubiläumssendung am 28. April 2026, 21:45 Uhr im Ersten
Mainz. Das ARD-Politikmagazin "Report Mainz" des Südwestrundfunks (SWR) steht
seit 60 Jahren für sorgfältigen investigativen Journalismus und exklusive,
preisgekrönte Recherchen. Der SWR würdigt das Jubiläum mit einem Filmbeitrag in
der "Report Mainz"-Jubiläumssendung am 28. April 2026 um 21:45 Uhr im Ersten und
mit einem umfangreichen Web-Special auf http://www.reportmainz.de . Zudem
erhalten Studio und Grafik der Sendung ebenso wie der "Fuchs", das Wappentier
von "Report Mainz", im Jubiläumsjahr ein Update und damit einen moderneren Look.
SWR Intendant Gniffke: "Missstände aufdecken und Machtmissbrauch offenlegen"
SWR Intendant Kai Gniffke hebt anlässlich des Jubiläums die Bedeutung für die
Demokratie hervor: "Seit 60 Jahren steht Report Mainz für investigative
Recherchen, die Missstände aufdecken, Machtmissbrauch offenlegen und
gesellschaftliche Debatten anstoßen. Exzellenter Journalismus wie dieser ist das
Fundament unserer Demokratie - kritisch, unabhängig und mutig."
ARD Programmdirektorin Strobl: "Journalismus muss unbequem sein"
ARD Programmdirektorin Christine Strobl betont die große Bedeutung der
Politikmagazine für den Senderverbund: "Politikmagazine wie 'Report Mainz'
gehören zur DNA der ARD - sie sind ihre DNA. Wenn man über einen solchen
Geburtstag nachdenkt, wird einem bewusst, wie lange und wie viel investigative
Arbeit hier geleistet wurde. Das ist der Kern des Journalismus. Journalismus
darf sich nicht am Mainstream oder an dem orientieren, was gewollt ist, sondern
muss immer wieder unbequem sein. Und genau das ist 'Report Mainz' - mit voller
Leidenschaft, voller Berechtigung und seit vielen Jahren."
Jubiläumssendung mit Archivschätzen und prominenten Stimmen
"Report Mainz" blickt in der Jubiläumssendung (28.4.2026, 21:45 Uhr im Ersten),
moderiert von Nadia Kailouli, auf die wichtigsten Recherchen aus den vergangenen
60 Jahren zurück und begibt sich auf eine Zeitreise zurück zu den Anfängen im
Jahr 1966, als die Sendung noch "Report Baden-Baden" hieß. Schon damals begann,
was sich durch 60 Jahre Berichterstattung zieht: Kritische Recherchen, mutig und
unabhängig, oft auch gegen den Strich, aber immer nah bei den Menschen.
Prominente Stimmen kommen zu Wort, darunter auch ehemalige Bundesminister. Und
der langjährige Report-Moderator Fritz Frey bügelt zum Jubiläum für uns noch
einmal seine legendäre Weste auf.
SWR Programmdirektor Clemens Bratzler: "Biss und Ausdauer"
SWR Programmdirektor Clemens Bratzler sieht im Jubiläum auch einen Ausdruck der
Langlebigkeit des Politikmagazins: "Erst 32 Jahre lang aus Baden-Baden, jetzt
schon 28 Jahre aus Mainz - ein journalistischer Dauerbrenner, der läuft und
läuft und läuft. 'Report Mainz' wird auch im siebten Lebensjahrzehnt ganz sicher
nichts an Biss und Ausdauer verlieren."
SWR Chefredakteurin Franziska Roth: "Hartnäckigkeit und Haltung"
Für SWR Chefredakteurin Franziska Roth stehen die digitale Weiterentwicklung und
Ausrichtung auf jüngere Zielgruppen im Blickpunkt: "Seit 60 Jahren beweist
Report Mainz Hartnäckigkeit und Haltung - auch bei starkem Gegenwind. Stillstand
gibt es nicht, mit ARD team.recherche und den jungen investigativen Dokus ist
auch der Kurs hin zur digitalen Transformation gelungen."
Mehr als 4.000 Recherchen und 800 Sendungen
60 Jahre "Report Mainz", das bedeutet mehr als 4.000 investigative Recherchen in
mehr als 800 Sendungen. Immer wieder deckt das "Report"-Team Missstände und
Fehlentwicklungen auf - in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. "Report Mainz"
sorgte für Schlagzeilen: etwa mit Recherchen zu "braunen Burschenschaften" und
zur AfD, zu Machtmissbrauch durch Chefärzte, zu gefälschten Corona-Impfpässen,
zur "Aserbaidschan-Connection, zu illegalen Mexiko-Waffendeals von Heckler &
Koch, zum "Fall Mollath", zu Vetternwirtschaft in Parlamenten oder zu
Tierquälereien. "Report Mainz" bedeutet: aufrüttelnder Journalismus, relevante
Recherchen und bewegende Storys, und das seit nunmehr sechs Jahrzehnten. "Report
Mainz" wird alle drei Wochen live aus dem Mainzer Funkhaus des SWR gesendet,
mehr als zwei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer schalten regelmäßig ein.
Namhafte Journalistinnen und Journalisten
Viele namhafte Journalistinnen und Journalisten haben "Report Mainz" in den
vergangenen 60 Jahren als investigatives Aushängeschild aus dem Südwesten
geprägt: Günter Gaus, Peter von Zahn, Franz Alt, Jochen Waldmann, Ulrich
Craemer, Bernhard Nellessen, Fritz Frey, Birgitta Weber. Seit 2024 moderiert
Nadia Kailouli die Sendung, 2025 hat Achim Reinhardt die Leitung der
"Report"-Redaktion sowie der Abteilung Investigation und Recherche des SWR
übernommen. Am 25. April 1966 ging das Magazin unter dem Titel "report" erstmals
auf Sendung, produziert vom Südwestfunk in Baden-Baden. 1998 zog es um nach
Mainz.
In der Jubiläumssendung am Dienstag, 28. April 2026, werden außerdem folgende
aktuelle Themen behandelt :
- Abzocke bei Goldverkauf - Zu wenige Kontrollen, machtlose Polizei?
- Gefahr von Geldwäsche? Riskante Iran-Geschäfte deutscher Banken
Zitate gegen Quellenangabe frei.
Weitere Informationen auf http://www.reportmainz.de
Bei Rückfragen rufen Sie bitte in der Redaktion "Report Mainz" an, Tel.: 06131
929-33351.
Infos auch hier: http://swr.li/report-mainz-wird-60
Newsletter "SWR vernetzt" (https://www.swr.de/unternehmen/kommunikation/newslett
er-anmeldung-swr-vernetzt-100.html)
Pressekontakt: Sibylle Schreckenberger, Tel.: 06131 / 929-32755,
sibylle.schreckenberger@swr.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/75892/6262128
OTS: SWR - Das Erste
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