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München (ots) - Kommunen in Deutschland stehen vor erheblichen finanziellen und
strukturellen Herausforderungen. Steigende Anforderungen an die Daseinsvorsorge,
ein wachsender Investitionsbedarf in Infrastruktur sowie begrenzte
Haushaltsmittel erhöhenden Handlungsdruck. Öffentlich-Private Partnerschaften
(ÖPP) werden in diesem Kontext zunehmend als ein möglicher Lösungsansatz
diskutiert. Passend dazu veranstalten der BDE und REMONDIS am 5. Mai auf der
IFAT in München eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema.
Angespannte Haushalte, demografischer Wandel, Klimaanpassung, Migration sowie
Defizite in der Digitalisierung belasten Städte, Gemeinden, Bürger und
Wirtschaft gleichermaßen. Gleichzeitig erfordern zentrale Transformationsfelder,
darunter die Energiewende, Kreislaufwirtschaft, öffentlicher Nahverkehr und
Wasserversorgung, erhebliche Investitionen. "Das KfW-Kommunalpanel beziffert den
Investitionsrückstand in den Kommunen 2024 auf 215,7 Mrd. Euro - ein Plus von 16
% gegenüber dem Vorjahr. Ein Grund liegt in einer unzureichenden kommunalen
Finanzausstattung. Kommunen tätigen rund 70 % der öffentlichen
Sachinvestitionen. Gleichzeitig stehen ihnen unmittelbar aber nur etwa 15 % der
Steuern und steuerähnlichen Abgaben zu", erklärt Dr. Rottmann,
Geschäftsführender Vorstand des Kowid e.V.
Kommunale Entscheider suchen nach Lösungen und finanzieller Entlastung.
Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) können als Beschaffungs- und
Realisierungsvariante helfen, Kommunen in der Infrastrukturbereitstellung zu
unterstützen und die Leistung qualitativ hochwertig und quantitativ hinreichend
zur Verfügung zu stellen. "Öffentlich-Private Partnerschaften können hier ein
wichtiger Teil der Lösung sein. Ihr Erfolgsfaktor liegt darin, dass beide Seiten
ihre Stärken bündeln: Die öffentliche Hand bringt Verantwortung für die
Daseinsvorsorge und langfristige Perspektiven ein, private Partner technisches
Know-how, Effizienz und Investitionskraft. Wenn diese Kompetenzen klug
zusammenkommen, entstehen tragfähige Lösungen für kommunale Infrastruktur und
Dienstleistungen.", so Michaela Schröder, Geschäftsführerin der GMVA Niederrhein
GmbH, einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP).
Die Podiumsdiskussion auf der IFAT Munich 2026 greift dieses hochaktuelle Thema
auf und stellt die Frage, welchen Beitrag ÖPP zur Modernisierung kommunaler
Infrastruktur leisten können. Grundlage der Diskussion sind unter anderem die
Ergebnisse der KOWID-Studie, die Potenziale, aber auch Voraussetzungen und
Hemmnisse solcher Kooperationsmodelle beleuchtet.
Hierzu laden der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und
Kreislaufwirtschaft e. V. (BDE) und REMONDIS als führender Dienstleister für
Recycling, Entsorgung und Wasser ein. Die Veranstaltung richtet sich an
kommunale Entscheidungsträgerinnen und -träger, Fachpublikum aus der
Kreislaufwirtschaft sowie alle, die sich mit der Weiterentwicklung kommunaler
Infrastruktur und nachhaltiger Lösungen befassen.
"ÖPP als Lösungsansatz für strukturelle Herausforderungen der Kommunen" -
Moderierte Podiumsdiskussion mit Publikumsfragen
ÖPP als Lösungsansatz für strukturelle Herausforderungen der Kommunen | IFAT -
Weltleitmesse für Umwelttechnologien (https://ifat.de/de/application/session/oep
p-als-loesungsansatz-fuer-strukturelle-herausforderungen-der-kommunen)
Wann: Dienstag, 5. Mai 2026, 13:00-14:00 Uhr
Wo: IFAT Munich 2026, Messe München, Halle A6, BDE-Stand, A6.241
Podiumsgäste:
Michaela Schröder, Geschäftsführerin der GMVA Niederrhein GmbH; Dr. Oliver
Rottmann, Geschäftsführender Vorstand des KOWID,
Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e.V.;
Dr. Michael Paul, Konzernbevollmächtigter, Prokurist und Leiter Stabsabteilung
Strategie, Politik und Aufgaben im öffentlichen Interesse Stadtwerke Köln GmbH;
Ingo Brohl (CDU), Landrat des Kreis Wesel
Moderation: Michael Schneider, REMONDIS
Weitere Informationen:
IFAT 2026: REMONDIS und BDE laden zur Podiumsdiskussion ein // REMONDIS Kommunen
(https://www.remondis-kommunen.de/newsdetail/ifat-2026-remondis-und-bde-laden-zu
r-podiumsdiskussion-ein/)
Pressekontakt:
BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-,
Wasser- und Kreislaufwirtschaft e. V.
Von-der-Heydt-Straße 2
10785 Berlin
Dirk Böttner-Langolf
Pressesprecher
Leiter Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 30 590 03 35-20
E-Mail: mailto:Boettner-Langolf@bde.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/170217/6265551
OTS: Agenda 17
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