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Eschborn (ots) - Die Wirtschaft ist im Cyberraum so bedroht wie noch nie. Nicht
nur Kriminelle versuchen, an wertvolle Daten zu gelangen - auch staatliche
Akteure agieren immer intensiver in der Informationssphäre, um Infrastruktur zu
schaden, Lieferketten zu stören oder sicherheitssensible Daten zu entwenden.
Folglich erlangt das Thema Cybersicherheit für Unternehmen eine immer
existenziellere Bedeutung.
Vor diesem Hintergrund ist eines der Kernergebnisse des diesjährigen Randstad
Arbeitsbarometers umso brisanter: Lediglich 44 % der befragten Arbeitnehmenden
in Deutschland geben an, mit den internen IT-Sicherheitsrichtlinien ihres
Arbeitgebers vertraut zu sein oder zu wissen, wie potenzielle Bedrohungen
gemeldet werden.
Arbeitgeber sind zuversichtlicher
Umgekehrt zeigen sich 78 % der deutschen Arbeitgeber zuversichtlich, dass ihre
Belegschaft die internen IT-Richtlinien kennt und auch befolgt. "Diese
Diskrepanz ist an sich bereits ein Sicherheitsrisiko", sagt Robert Bhuiyan,
Managing Director Randstad Professional Deutschland. "Cyberkriminalität
entwickelt sich ständig, die Methoden werden immer raffinierter und die
Bedrohungen dadurch subtiler. Die Sicherheit der eigenen IT-Systeme ist also
eine Daueraufgabe, was bedeutet, dass Mitarbeitende immer wieder aufs Neue
sensibilisiert werden müssen."
Der Wunsch auf Arbeitnehmendenseite ist da: IT und Technologie sowie
Cybersicherheit werden von jeweils 22 % und 18 % der Befragten in ihren
bevorzugten Top 3-Weiterbildungsmaßnahmen genannt. Eine stärkere Nachfrage gibt
es nur für Kurse zu KI sowie zu Wohlbefinden und Achtsamkeit. "Beschäftigte sind
motiviert und wollen sich mit IT-Sicherheit auseinandersetzen - Arbeitgeber
werden auf viel Resonanz treffen, wenn sie entsprechende Angebote machen",
ergänzt Robert Bhuiyan.
Nachfrage nach Expertise steigt
Weltweit nimmt die Nachfrage nach erfahrenen Fachkräften, die sich auf Cyber-
und Informationssicherheit spezialisiert haben, deutlich zu - Stellenangebote
für diejenigen mit mehr als zehn Jahren Berufserfahrung in dem Bereich stiegen
im Zeitraum von Januar 2024 bis Juli 2025 um 21 %. Das zeigt eine Auswertung von
Stellen im Rahmen des Reports "Der Gen Z-Blueprint für die Arbeitswelt" von
Randstad aus dem Jahr 2025.
"Unternehmen wollen sich im Cyberraum absichern und sind bereit, dafür Geld in
die Hand zu nehmen. Wichtig sind nicht nur neue Fachkräfte oder Expert:innen,
die sich mit der Thematik federführend befassen - sondern regelmäßige und
abteilungsübergreifende Trainings, die alle Beteiligten mitnehmen und auf dem
neuesten Stand halten", so Robert Bhuiyan.
Über die Studie "Der Gen Z-Blueprint für die Arbeitswelt"
Die Studie (https://u7061146.ct.sendgrid.net/ls/click?upn=u001.gqh-2BaxUzlo7XKIu
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XoDLXf-2FO7-2Fjz2sf6wwAkG7Tf1xZw-3D-3D) hat die Ansichten und Perspektiven von
Arbeitnehmenden in Europa, im asiatisch-pazifischen Raum und in Nordamerika
untersucht. Sie basiert auf Befragungen, die zwischen dem 30. Juni und dem 14.
Juli 2025 mit 11.250 Teilnehmenden in 15 Ländern durchgeführt wurden. In
Deutschland sind 500 Arbeitnehmende der Gen Z und 250 weitere Arbeitnehmende
anderer Alterskohorten befragt worden. Für die Umfrage arbeitete Randstad mit
Evalueserve zusammen, einem globalen Forschungs- und Analyseunternehmen.
Über das Randstad Arbeitsbarometer
Das Randstad Arbeitsbarometer (https://u7061146.ct.sendgrid.net/ls/click?upn=u00
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pf0uL808cgVuBCK8XEF0my5PyJR2-2FnnGCKA-3D-3D) wurde 2003 eingeführt und deckt
inzwischen 35 Länder auf der ganzen Welt ab. Die Studie erscheint einmal
jährlich und macht sowohl nationale als auch globale Trends auf dem Arbeitsmarkt
sichtbar. Verschiedene Pulse Surveys in ausgewählten Ländern ergänzen im
Jahresverlauf das Randstad Arbeitsbarometer mit Einblicken in aktuelle
Entwicklungen. Die Befragung wird online unter Arbeitnehmenden im Alter von 18
bis 67 Jahren durchgeführt, die erwerbstätig oder Einzelunternehmer sind, oder
arbeitslos, aber eine künftige Beschäftigung anstreben. Die
Mindeststichprobengröße beträgt 500 Interviews pro Land. Für das
Arbeitsbarometer 2026 wurden mehr als 27.000 Arbeitskräfte weltweit, davon 1.000
in Deutschland, und erstmals auch über 1.200 Arbeitgeber befragt sowie über 3
Millionen Stellenanzeigen untersucht.
Über Randstad
Randstad ist einer der weltweit führenden Personaldienstleister mit dem Ziel, so
spezialisiert und so fair zu werden wie kein anderes Unternehmen in der Welt der
Arbeit. Wir sind Partner für Talente und Kunden und kennen den Arbeitsmarkt
genau. Durch unsere vier Spezialisierungen - Operational, Professional, Digital
und Enterprise - unterstützen wir Unternehmen dabei, mit leistungsfähigen,
vielfältigen und agilen Teams erfolgreich zu sein. Wir bieten Menschen mit
jeglichem Hintergrund faire Jobchancen und helfen ihnen, mit der sich stetig
wandelnden Arbeitswelt mitzuhalten.
Randstad Deutschland ist mit rund 28.200 Mitarbeitenden, darunter 1.800
internen, und 390 Standorten in 270 Städten vertreten. Unser Umsatzvolumen
umfasste 2025 1,493 Milliarden Euro. CEO ist Henri Viswat.
Seit über 55 Jahren in Deutschland aktiv, gehört Randstad Deutschland zur 1960
in Amsterdam gegründeten und dort börsennotierten Randstad N.V. mit Sitz im
niederländischen Diemen. 2025 hat Randstad mit rund 38.000 Mitarbeitenden
weltweit mehr als 1,7 Millionen Personen in 39 Ländern bei ihrer Suche nach
einem für sie passenden Job geholfen sowie fast 150.000 Kunden unterstützt und
damit einen Gesamtumsatz von 23,1 Milliarden Euro erwirtschaftet.
Presseunterlagen und Bildmaterial zum Herunterladen finden Sie im Pressebereich
(https://u7061146.ct.sendgrid.net/ls/click?upn=u001.gqh-2BaxUzlo7XKIuSly0rC9cnqP
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Pressekontakt:
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Bettina Desch
Frankfurter Straße 100
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