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Stuttgart (ots) - Notorisch übergriffige Männer können künftig dazu verurteilt
werden, eine elektronische Fußfessel zu tragen. Sie soll verhindern, dass solche
Schlägertypen an der falschen Stelle die Seite wechseln - etwa dort, wo sie
ihren Opfern zu nahe kommen. Das kann man für einen Meilenstein halten im Kampf
gegen diese düstere Seite unseres Alltags, wie die CDU es tut. Oder nur für
einen Anfang auf dem Weg zu einem umfassenderen Schutz, den die Grünen anmahnen.
Der Rechtsstaat stellt sich jedenfalls eindeutig auf die Seite der Frauen, die
unter den Leidtragenden von häuslicher Gewalt weit überwiegend in der Mehrzahl
sind. Wer eine Fußfessel tragen muss, weil er gegenüber Frauen handgreiflich
wurde, sollte sich in der Tat schämen. Fußfesseln allein werden Schandtaten
nicht verhindern. Dazu bedarf es auch eines gesellschaftlichen Umdenkens, einer
anderer Erziehung, der Akzeptanz von Gleichberechtigung der Geschlechter in
jeglicher Hinsicht.
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