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München (ots) - Thüga-Chef Constantin H. Alsheimer begrüßt den heutigen
Kabinettsbeschluss. Er warnt jedoch vor einseitigen Eingriffen und fordert
fairen Wettbewerb.
"Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz will die Bundesregierung mehr Wahlfreiheit
im Wärmemarkt und weniger Detailvorgaben für den Heizungstausch vor Ort", so
Alsheimer. "Die Nutzung grüner Gase soll gezielt angereizt und die Wärmewende
ganzheitlich vorangetrieben werden. Dieses Ziel ist richtig und wichtig." Er
fordert: "Was es braucht, ist Freiheit mit Verbindlichkeit. Leitgröße der
Wärmewende sollte die Wärmeplanung sein, die auch gesetzlich mehr
Verbindlichkeit braucht."
Alsheimer kritisiert aber die geplante Kostenteilung. Diese schaffe Bürokratie
und verzerre den Wettbewerb: "Kritisch sehen wir die geplante Aufteilung von
CO2-, Netz- und Brennstoffkosten. Sie greift tief in den Wettbewerb der
Energieträger ein, soll nur für Gasheizungen gelten und ist daher einseitig
diskriminierend. Damit wird die Heizungswahl verzerrt und das Ziel des Gesetzes
- die Nutzung grüner Gase und eine gelingende Wärmewende - konterkariert. Die
Thüga steht für eine Streichung der Kostenteilung und einen fairen Wettbewerb
der Energieträger und Technologien."
Pressekontakt:
Dr. Detlef Hug
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Tel. +49 (0) 89-38197-1222
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