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Frankfurt/Main (ots) - Wenn ein Baby oder Kleinkind unter Neurodermitis leidet,
spüren alle Familienmitglieder die Folgen: quälender Juckreiz, trockene Haut,
schlaflose Nächte und ein Alltag voller Unsicherheiten belasten Eltern,
Geschwister und das Kind selbst. Der Internationale Tag der Familie am 15. Mai
bietet den passenden Anlass, darüber zu sprechen, wie sehr Neurodermitis das
familiäre Zusammenleben prägt - und welche Maßnahmen Familien im Alltag
entlasten können. Denn in Deutschland ist schätzungsweise fast jedes 4. Baby
oder (Klein-)Kind betroffen.[1] Gezielte Therapien können allerdings helfen, die
Erkrankung langfristig zu kontrollieren und die Belastung für die gesamte
Familie zu reduzieren.
Neurodermitis bei Babys und Kindern: Wenn aus einer Hauterkrankung ein
Familienthema wird
Neurodermitis ist mehr als ein Hautproblem: Starker Juckreiz, wiederkehrende
Ekzeme und trockene Haut verändern den Tagesablauf. Hautpflege, Arzttermine,
Schlafunterbrechungen oder Reaktionen des Umfelds beanspruchen das betroffene
Kind und die Familie. Hinzu kommen Belastungen wie Müdigkeit, emotionale
Anspannung, Einschränkungen im Alltag - teils auch Konflikte zwischen den
Eltern. "Die Krankheit macht die gesamte Familie co-krank - oft schon im
Säuglingsalter. Wenn Babys schlecht schlafen, liegen die Eltern häufig ebenfalls
wach. Viele machen sich zudem Vorwürfe, dass ihr Kind eine chronische Erkrankung
hat", erklärt die Kinderärztin Dr. Andrea Jobst. Mit zunehmendem Alter kommen
psychosoziale Faktoren hinzu: Schamgefühle, Unsicherheit und ein eingeschränktes
Selbstwertgefühl.
Nicht nur auf der Haut sichtbar: Auch die Psyche leidet
Neben den körperlichen Beschwerden rückt damit auch die seelische Belastung
zunehmend in den Fokus. Bei 6- bis 17-Jährigen zählen Schamgefühle durch
Neurodermitis zu den zweithäufigsten Belastungen und Mobbing tritt bei 6- bis
11-Jährigen mehr als doppelt so häufig auf wie bei Kindern ohne die
Hauterkrankung.[2],[3] Das zeigt: Neurodermitis betrifft nicht nur die Haut,
sondern auch das Selbstbild, das Wohlbefinden und das soziale Erleben der
Kinder. Gerade deshalb ist es wichtig, Familien medizinisch und emotional zu
unterstützen.
Früh erkennen, richtig einordnen, gezielt handeln
Es ist wichtig, frühzeitig die richtigen Weichen im Umgang mit der
chronisch-entzündlichen Hauterkrankung zu stellen. Bei ersten Hautveränderungen
sollten Eltern diese ärztlich abklären lassen, da nicht jede Rötung oder
Trockenheit automatisch Neurodermitis ist. Erste Ansprechpartnerinnen sind
Kinderärzt*innen oder Dermatolog*innen. Eine frühzeitige Einordnung kann
Familien helfen, besser mit der Erkrankung umzugehen und schneller geeignete
Unterstützung zu erhalten." Bei Kindern haben wir meist noch bessere
Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen und ihnen damit den Leidensdruck zu nehmen",
ordnet Dr. Andrea Jobst ein. Wenn Eltern das Gefühl haben, dass die
Neurodermitis ihres Kindes nicht ausreichend kontrolliert ist, sollten sie beim
nächsten Arztbesuch beim Kinderarzt bzw. der Kinderärztin oder beim Dermatologen
bzw. der Dermatologin nach gezielten Behandlungen bei Neurodermitis für ihr Kind
fragen, die an der zugrunde liegenden Entzündung ansetzen. Ziel ist es,
Beschwerden zu lindern, den Alltag zu erleichtern und die Lebensqualität des
Kindes und der gesamten Familie zu verbessern. Hilfreiche weiterführende
Informationen rund um die Behandlung finden betroffene Familien auf der Website
https://www.leben-mit-neurodermitis.info/kinder-behandlung/ .
Was Familien im Alltag entlasten kann
Mit einigen Tipps lässt sich der Alltag für Familien oft spürbar erleichtern:
- Struktur durch Routinen: Feste Zeiten für Pflege, Schlaf und Entspannung geben
Kindern Sicherheit und entlasten die Eltern.
- Pflege als liebevolle Routine: Eincremen kann als ruhiger Moment gestaltet
werden, z. B. mit Vorlesen, Musik oder kleinen Ritualen.
- Geschwister einbeziehen: Gemeinsame Aktivitäten fördern den Zusammenhalt und
verhindern Gefühle der Vernachlässigung.
- Austausch suchen: Kontakt zu anderen betroffenen Familien - z. B. über die
Community des Instagram-Kanals @leben_mit_neurodermitis.info
(https://www.instagram.com/leben_mit_neurodermitis.info/) - kann praktische
Tipps und emotionale Unterstützung bieten.
- Fachliche Unterstützung früh einbeziehen: Kinderärzt*innen und
Dermatolog*innen können die richtige Diagnose stellen und geeignete Therapien
empfehlen. Mittlerweile gibt es auch für Babys und Kinder
Behandlungsmöglichkeiten für eine langfristige Krankheitskontrolle. Eine
gezielte Therapie kann auch das Risiko für zusätzliche Begleiterkrankungen
verringern.
Gemeinsam stark im Alltag
Mit Wissen, Routinen und emotionaler Unterstützung können Familien die
Herausforderungen gemeinsam bewältigen und gleichzeitig die schönen Momente des
Alltags erleben. Weitere Informationen, Alltagstipps und vertiefende Inhalte
finden Familien und Interessierte auf der Website
https://www.leben-mit-neurodermitis.info/ und auf dem Instagram-Kanal
@leben_mit_neurodermitis.info
(https://www.instagram.com/leben_mit_neurodermitis.info/) . Ergänzend bieten der
https://www.leben-mit-neurodermitis.info/static/Familienratgeber-835768d0a696197
8e10e5d8c656c7e6a.pdf und Erfahrungsberichte auf dem "Leben mit
Neurodermitis"-Blog (https://www.leben-mit-neurodermitis.info/blog/) weitere
Hilfestellung für betroffene Familien.
Über Sanofi
Wir sind ein innovatives globales Gesundheitsunternehmen mit einer einzigen
Bestimmung: Wir erforschen die Wunder der Wissenschaft, um das Leben der
Menschen zu verbessern. Unser Team setzt sich in mehr als 100 Ländern dafür ein,
die medizinische Praxis zu verändern und damit das Unmögliche möglich zu machen.
Wir bieten weltweit Millionen von Menschen lebensrettende Impfstoffe und
Behandlungsoptionen an, die das Potenzial haben, das Leben zu verbessern. Dabei
stellen wir Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung in den Mittelpunkt unseres
Handelns.
Sanofi ist an den Börsen EURONEXT: SAN und NASDAQ: SNY gelistet.
Referenzen
[1] Schmitt et al. Hautarzt 2009; 60: 320-327
[2] Paller AS et al. Dermatol Ther (Heidelb) 2023; 13:961-980.
[3] Neri I et al. J Asthma Allergy 2023; 16:383-396.
MAT-DE-2601561-1.0-04/2026
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