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Berlin (ots) - Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat
kein Verständnis für die Kritik seiner Parteifreunde am ehemaligen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (B'90/Grüne): "Manches, was an Bashing
gegen ihn [Habeck] stattgefunden hat, war maßlos übertrieben", sagt Günther in
der ARD-Talksendung "maischberger". Die Sendung wird heute um 23:35 Uhr in Das
Erste ausgestrahlt. "Wir ihm in Schleswig Holstein auch bei vielen
Entscheidungen echt viel zu verdanken haben", sagte der Ministerpräsident. Er
mache auch "keinen Hehl daraus, dass ich mit Robert Habeck als
Wirtschaftsminister extrem gut zusammengearbeitet habe und er das professionell
gemacht hat." Der Ministerpräsident betonte:
Kritisch sieht Günther auch die Strategie von CDU/CSU im Bundestagswahlkampf
2025: "Im Rückspiegel kenne ich eigentlich in der gesamten Unionsfamilie
niemanden, der unsere Strategie im letzten Bundestagswahlkampf, die Grünen in
Bausch und Bogen zu verdammen, noch für richtig hält." Er glaube, "das empfindet
jeder als Fehler." Diese Selbstkritik schließt er auch bei Bayerns
Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nicht aus: "Ich weiß nicht, ob Markus Söder
das selbst als Fehler eingestehen würde, aber wenn man sich anguckt, wie er sich
im Moment wandelt, merkt man ja schon auch, dass sein Blick darauf vielleicht
auch ein anderer ist."
"maischberger" ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in
Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.
Redaktion: Elke Maar
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OTS: ARD Das Erste
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